Echt BRK Folge 15 - Heute zu Gast: Karina Reul

Shownotes

Homepage der Otto-Hahn-Schule in Hanau (http://https://otto-hahn-schule.eu/home) Facebook Präsenz der katholischen Kirche Bruchköbel (http://https://www.facebook.com/p/Katholische-Kirche-Bruchk%C3%B6bel-61564011074687/)

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00:00:30: Echt BRK, Stimmen aus sechs drei vier acht sechs.

00:00:34: Hier ist der Thorsten

00:00:35: und hier ist die Sandra.

00:00:37: Schön dass ihr uns hört!

00:00:38: Ja schön das ihr uns hört.

00:00:40: Der Sommer ist vorbei Thorsten hast du schon gemerkt?

00:00:43: Nicht wirklich.

00:00:44: also wir haben dreißig Grad draußen gehabt.

00:00:45: heute glaube ich oder... Wo?

00:00:48: Da musst du mal vor der Tür gewesen sein.

00:00:49: Ich bin berufstätig.

00:00:55: Aber es ist auch hell draußen.

00:00:57: Noch ja aber das Licht ist schon an.

00:01:00: jetzt sitzen wir wieder hier.

00:01:01: Wir starten in die nächste Runde.

00:01:03: Die Abstände werden wohl etwas größer, das Leben kommt hier und da dazwischen.

00:01:07: wir werden es nicht mehr für zentäglich schaffen aber das kriegen wir hin.

00:01:12: ja

00:01:13: sporadisch wir erscheinen jetzt sporadische deswegen folgt uns super ich habe mich verplappert

00:01:18: das macht gar nichts.

00:01:19: deswegen folgen uns auf instagram oder auf facebook und dann bekommt ihr mit wenn es neue Folgen gibt.

00:01:25: Genau, und das werden auch mehr Inhalte zukünftig gepostet werden wieder auf Facebook oder auf Instagram.

00:01:31: Wir waren ein bisschen faul.

00:01:32: wir haben ein bisschen was anderes zu tun gehabt.

00:01:34: zwischendrin Ja Und aber jetzt hat das Lott erleben ein Wende

00:01:40: genau und schon sitzt auch jemand uns gegenüber.

00:01:43: Zu meiner rechten zu deiner linken wir haben mal wieder eine frau im programm heute die zauberhafte karina roll tausends sasserin Karina, stelle dich doch mal vor.

00:01:54: Ja mein Name ist Karina Reul und ich komme aus Rostdorf.

00:01:57: Ich bin ein Vierzehn Jahre alt, Lehrerin...

00:02:02: Guck mal was du willst.

00:02:04: Soll ich jetzt klugschleißen?

00:02:05: Oberstudienrätein!

00:02:09: Wenn

00:02:10: du drauf hinaus willst

00:02:11: dann... Alles gut,

00:02:12: korrekt.

00:02:13: Wunderbar auf den Mund gefallen ist er auch nicht.

00:02:15: das brauchen wir hier.

00:02:17: So soll es sein.

00:02:19: Du bist Lehrerin an der Otto-Hahn-Schule in Hanau.

00:02:21: Das stimmt, das

00:02:22: stimmt!

00:02:22: Genau.

00:02:22: Aber du

00:02:23: hast auch nicht so zur Welt gekommen oder?

00:02:24: Nein.

00:02:25: Na.

00:02:28: Zur Welt gekommen bist du als jüngere Schwester, kommst aus einer vierköpfigen Familie, hast selber auch Familie zwei sauberhafte Töchter... Ja.

00:02:36: ...In Ausbildung und Studium.

00:02:38: Echtlich

00:02:38: Wie bist du zu dem Lehrerberuf gekommen, der ja nicht eine einzige Berufung ist?

00:02:43: Ich wollte ursprünglich ein journalistischen Beruf ergreifen Und habe ein Studium in diese Richtung angefangen.

00:02:50: Das hat sich da nicht so entwickelt, wie ich mir das vorgestellt habe.

00:02:53: Es gab bestimmte Zusagen von der Uni nicht.

00:02:55: Ich konnte bestimmte Kurse nicht belegen, so wie es dann war und hab gedacht ne du musst irgendwie was anderes machen.

00:03:01: also ich habe Diplom-Sozialwissenschaften studiert.

00:03:03: in Gießen muss man sagen Und ich sage immer, wenn meine Schüler mich wagen, sag ich immer der Beruf hat mich gefunden.

00:03:11: Also ich habe dann wirklich überlegt okay was willst du machen?

00:03:13: und dachte warum hab' ich eigentlich nicht von vornherein Lehramt studiert?

00:03:17: Und so kam das sondern habe ich zum fünften Semester gewechselt bin ins Lehramtstudium, hab Germanistik ganz neu belegt.

00:03:25: Und aus dem sozialwissenschaftlichen Studium konnte ich die Scheine für Politik und Soziologie verwenden, und konnte dementsprechend ohne große Verluste das Studium des Studienfachs wechseln.

00:03:36: Das wäre jetzt mal eine Frage gewesen.

00:03:38: da nochmal bei null anfangen quasi ja.

00:03:40: dass hat die Sache schön nach hinten verlängert.

00:03:42: aber da kannst du ja Synergien heben wenn man so schön sagt

00:03:45: genau das war mir wichtig einfach was zu machen wo ich sage also das weiß ich jetzt schon habe kann ich größtenteils verwenden und es ging dann tatsächlich ganz gut.

00:03:54: Ja,

00:03:55: und Sprache kanste.

00:03:56: Das weiß ich aus diversen Schriftverkehr mit dir wo man hier und da mal laut auflachen muss.

00:04:01: aber das konntest du mit Sicherheit auch schon vor dem Studium?

00:04:04: Ich glaube so was kann man oder kann man nicht.

00:04:06: Kann man oder gar nicht.

00:04:06: Dafür musst du nicht

00:04:07: studieren.

00:04:08: Genau für so bis sie muss man nicht studien.

00:04:13: Aufgrund meines Jobs weiß ich habe ich hier und damit Eltern zu tun dass Du eine sehr beliebte Lehrerin bist was ja in der heutigen Zeit eigentlich schon eine Seltenheit ist.

00:04:25: Du bist bekannt für dein großes Engagement, du ... ich behaupte mal magst auch Menschen?

00:04:32: Ja.

00:04:32: Da hast du vorhin ein schönes Zart-Zitat zugebracht!

00:04:36: Magst du es gerade mal wiederholen?

00:04:37: Was

00:04:37: meinste das ich gesagt habe?

00:04:39: Ich kann mir nicht vorstellen dass jemand der keine Lust auf Menschen hat Lehrer wird.

00:04:43: Genau.

00:04:43: Also das ist Grundvoraussetzung neugierig sein, Lust haben auf Menschen auch ganz kleine... also Otto Harnschul du hast gesagt die Jüngsten sind Fünfklässler zehnjährig, die ältesten sind

00:04:56: ja

00:04:56: neunzehnt knapp zwanzig wenn sie uns mit dem Abitur verlassen.

00:05:00: Das ist eine weite Spanne.

00:05:01: da passiert viel in diesen Jahren dazwischen in diesen zehn jahren und man muss mit allen irgendwie zurechtkommen und neugierig sein auf das was Sie einem anbieten?

00:05:13: Ja

00:05:13: es ist ein Begleiten einer sehr wichtigen Lebensphase.

00:05:16: also das

00:05:16: sind auch so die Lehrer an die ich sowohl positiv als auch negativ Erinnerungen habe.

00:05:21: Ich kann Gott sei Dank über beides verfügen.

00:05:23: Wie geht es dir da, Thorsten?

00:05:25: Dadurch, dass ich kein Abitur habe...

00:05:27: Aber vom Fünften bis Zehnt Julia warst du doch hier und da meine Schule oder?

00:05:30: Ja, ich hab alles verdrängt von damals.

00:05:33: aber ich würde mal interessieren.

00:05:34: Ich stelle mir da eine Amateurfrage.

00:05:37: Du hast eben gerade gesagt von der fünften Bis zum Abiturer ist man damit den Kinder zusammen.

00:05:41: wie oft Ist es vorgekommen Dass sich die Wege öfters gekreuzt haben in deiner schulischen Laufbahn.

00:05:48: Eben hast du in einem kleinen Glitzegleim vorgespräch gesagt, im Augenblick hast die der Fünftklässler?

00:05:55: Wie groß ist die Chance dass sie den immer mal wieder beim Weg läusst in der Otto-Hahn-Schule oder sie dich bekommen als Lehrerin?

00:06:02: Doch das ist relativ groß gerade wenn Sie bis zur Oberstufe bei uns bleiben.

00:06:07: also wir haben zwei tausend Schüler gut zwei Tausend Schülern das ist erstmal ganz schön viel Und ich bin im gymnasialen Teil und wie gesagt dann in der Oberstufe, wenn sie bleiben bis zum Abitur.

00:06:17: Dann wird der Trichter etwas schmaler oben da sind es weniger Kolleginnen und Kollegen die eingesetzt sind auch weniger Schülerinnen und Schüler logischerweise und dann begegnet man sich eigentlich immer wieder und man sieht sich sowieso also oft also Schülerinnen im fünften, sechsten, siebten Schuljahr mal hatte.

00:06:36: Wenn man sich auf dem Hof sieht, dann grüßt man sich, dann winkt man dich, dann redet man kurz miteinander also sowieso.

00:06:42: Ja klar ich wollte nur darauf hinaus.

00:06:45: gab es schonmal eine Situation das du gesagt hast in der fünfen Klasse maximal siebte und dann ist er weg und dann hat er dann irgendwie das doch mal gewupp bekommen oder Sie?

00:06:54: Und später trifft man sich dann in den Abiturzeiten wieder... Dann

00:06:58: trifft sich immer zwei Mal!

00:07:00: Aber das hast du so wunderschön hier formuliert.

00:07:05: Und dann sagst du, boah!

00:07:06: Hast du eine geile Entwicklung hingelegt?

00:07:09: Ja, das gibt's.

00:07:10: Das gibt es auf jeden Fall.

00:07:13: Es ist ja auch so dass sie nach der Grundschule sehr jung bei uns ankommen und dann sieht man auch noch nicht auf dem ersten Blick wo die Reise hingeht.

00:07:21: und dann ist mit Sicherheit schon öfter bei mir so gewesen... dass ich Entwicklungen wahrgenommen habe, die ich anfangs nicht für möglich gehalten hätte.

00:07:30: und dann plötzlich steht man auf dem Abi-Ball.

00:07:33: Und redet mit den Eltern, die man jetzt auch schon jahrelang kennt und schweigt in Erinnerung und die sagen dann auch hätten sie das gedacht?

00:07:40: und ich sage ne erst mal nicht eigentlich.

00:07:42: und dann passiert ganz viel in diesen zehn Jahren, die Sie da sind.

00:07:50: Gerade die Jungs, also viele der Jungs sind auch wirklich Spätentwickler.

00:07:53: Die sind wirklich später dran als die Mädels.

00:07:55: und dann passiert manchmal noch ganz viel mit dem Eintritt in die Oberstufe.

00:07:58: Passiert plötzlich nochmal ganz viel.

00:07:59: manche sagen ich probiere es mal in der elften Klasse mal gucken wie's läuft.

00:08:03: wenn nicht gehe ich ab mache eine Ausbildung die ändern komplett ihre Einstellung plötzlich im elften Schuljahr, weil da auch ein anderes Arbeiten vorherrscht.

00:08:12: Sag ich mal als in der Mittelstufe ist es viel freier.

00:08:15: Die Schüler bekommen ihre Freiheiten und manchen bekommt das richtig gut.

00:08:18: und dann läuft es von selbst plötzlich.

00:08:21: Das gibt's?

00:08:22: Da hab' ich so bisschen Gänsehaut gerade.

00:08:24: Ich finde das immer eine tolle Entwicklung wenn man das so hört was alles möglich ist für was der Mensch eigentlich in der Lage ist sich zu verändern und Dinge umzusetzen wo er vor einfach kein Bezug zur Schule oder zu Normen hatte.

00:08:38: und auf einmal wird der Bremskloss gelöst.

00:08:41: Ich glaube, der Knackpunkt ist da einfach auch das aufgrund der abgeschlossenen Schulpflicht eigentlich den Schülern bewusst sein sollte, bewusst gemacht werden sollte.

00:08:50: ihr seid hier freiwillig.

00:08:51: Genau!

00:08:52: Und deswegen ist es ein anderes Miteinander.

00:08:54: also das habe ich auch so empfunden.

00:08:55: nach dem zehnten Schuljahr hab ich ja nochmal hier aus LOG gewechselt und fand dass wir ganz anders wahrgenommen worden sind als ich es auf einer Hanauer Schule vorher erlebt habe.

00:09:05: Das ist so und ich formuliere das auch, ich kommuniziere das sehr deutlich zu den Schülerinnen und Schülern.

00:09:10: Ich trage euch ab dem Elften Schuljahr nichts hinterher.

00:09:13: Ich werde nicht eure Hausaufgaben kontrollieren oder ein Strich machen wenn ihr die Hausaufgeben nicht habt.

00:09:18: Wenn ihr der Meinung seid dass es jetzt so mehr Engagement leistet hier nicht dann ist das so.

00:09:25: Ihr bekommt

00:09:25: jede Hilfe die ihr möchtet.

00:09:26: formuliert euch drückt euch aus kommt zu mir Läuft das?

00:09:30: Da bin ich nicht alleine.

00:09:31: Das machen Kolleginnen und Kollegen auch, aber wir tragen hier niemanden mehr zum Jagen der freiwillig bei uns ist um Abitur machen zu wollen.

00:09:38: also es gehört dazu diese Selbstkompetenz dann an der Stelle.

00:09:41: Ich würde

00:09:42: gerne noch mal in die Schule gehen wenn man das so regnet.

00:09:46: Aber ohne Naturwissenschaften.

00:09:48: Ja, brauche ich jetzt auch nicht unbedingt.

00:09:52: Ohne Mathe und ohne seine Fremdsprache Nein, zweite

00:09:56: Fremdsprache

00:09:57: wäre okay.

00:09:57: Zweite

00:09:58: Fremdsprache

00:09:58: ist super!

00:10:02: Ich hatte da rein bis zur mündlichen Abitur-Prüfung und das war super, das ging toll.

00:10:05: Oh Jesus, oh hier so ein Brain, wir haben so einen Brain an dich, bringst du so einem Brain an Dich?

00:10:09: Weiß ich nicht, ich habe so vorgeschlagen was Ja gesagt und sie hat dann auch ja gesagt.

00:10:13: jetzt sitzen wir hier.

00:10:13: Da

00:10:13: bin ich redet falsche Co-Hos heute ja.

00:10:18: Ja Wahnsinn... Und wie viele Jahre führst Du das jetzt schon durch?

00:10:22: Wie

00:10:24: viel Jahre bin ich schon Lehrerin?

00:10:25: Ich war vor einer

00:10:26: zwanzig Jahren Deutschlehrerin.

00:10:28: Oberstudienräte,

00:10:29: das macht mich ganz klein.

00:10:31: Gehört man dann schon zum alten Eisen quasi an so einer Schule oder eine richtig großen Schule oder ist da immer noch der Jungspund?

00:10:39: Nee also mit acht und vierzig knapp neun und vierzehn bin ich nicht mehr der Jung-Spund.

00:10:43: wir haben ein Riesenkollegium von von hundert fünfzig Leuten Und wir haben neulich gerade mal überlegt immer wenn es um Sommerferien welche in Pension gehen und dann rutscht man ja so nach oben.

00:10:53: Und so meine gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen, wir schauten uns dann an und so.

00:10:58: Ja jetzt sind wir hier die... Also es gibt keine zwanzig mehr an der Schule, die älter sind als ich also sowohl von den Dienstjahren dort vor Ort an der Otto- und auch vom Alter her.

00:11:11: Ich habe schon meinen Reventer Jardt an der Otto gemacht muss ich dazusagen.

00:11:14: Also ich bin da schon sehr lange liegt aber halt logischerweise konsequenter Weise daran dass wir sehr viele junge Leute haben und ist auch toll für die Schülerinnen und Schüler.

00:11:24: Ist aber ein gutes Zeichen eigentlich,

00:11:26: ja.

00:11:27: Die sind motiviert?

00:11:28: Die können andere Sachen, die können Dinge, die die Ältere nicht können und die älteren können Dinge ,die die Jungen noch nicht so gut können und dann ergänzt sich das super.

00:11:34: Für die Schüler toll!

00:11:35: Habt ihr denn auch einen Austausch untereinander?

00:11:38: Hundertfünfzig Kollegen hast du gesagt?

00:11:39: Hundertfünfzig Kollegen, das ist ja schon eine ganze Menge.

00:11:42: da zu wissen wo jeder einst so seine Kernkompetenz hat dass man ihn nochmal im Zweifel anfragen kann.

00:11:48: Stell ich mir schwierig weil wird das moderiert, wird es koordiniert an der Schule?

00:11:52: Wir koordinieren uns selbst im Prinzip, also gerade in der Haupt- und Realschule.

00:11:56: Wir sind ja eine kooperative Gesamtschule, das heißt wir haben eine Hauptschule, eine Realschuhe und ein Gymnasium plus Oberstufe.

00:12:01: In der Haupt und Realtschule sind die Koordinationsstunden in den Klassenteams mehr.

00:12:07: Die arbeiten enger zusammen innerhalb der Klasse.

00:12:09: Das ist im Gymnasium nicht unbedingt so, aber wir arbeiten natürlich in den Fachschaften zusammen.

00:12:13: Ich habe jetzt Deutsch und Politik und Wirtschaft die Fachschaft Deutsch, die Fachchaft Povi.

00:12:18: Wir arbeiten zusammen spielen uns die Bälle zu wissen sehr genau.

00:12:22: wo hat jetzt der eine seinen Lieblingsthema?

00:12:24: Der eine macht die Berufsorientierung.

00:12:26: ich mache gerne diese politischen Veranstaltung holt die Politiker an die Schule Und dann klar dann macht das Wie immer jeder macht das was er am besten kann und dann profitieren alle am meisten.

00:12:37: Und wenn du so einen Politiker in die Schule holst, geht dann das große Gehen los.

00:12:41: Wird sich dann abgemeldet?

00:12:42: Wird eine Krankheit vorgetäuscht?

00:12:43: Bauchschmerzen...

00:12:45: Bei den

00:12:45: Politikern?!

00:12:48: Ja sowohl als auch!

00:12:49: Da werden ja wirklich kritische Fragen gestellt.

00:12:51: mitunter kann ich mir vorstellen.

00:12:52: Die bauen da richtig nach.

00:12:53: aber ist wie es denn so?

00:12:55: weil Du gesagt hast du machst das gerne?

00:12:57: politische Bildung Wie ist denn da so die Akzeptanz der Schüler?

00:13:01: Die ist sehr hoch

00:13:02: Obwohl wir im Augenblick in so einer Situation leben, wo die Leute ein bisschen müde sind.

00:13:05: Politikmüde?

00:13:07: Wir dürfen an der Schule nicht Politikmühde sein.

00:13:10: Wir müssen das immer und immer wieder transportieren an den jungen Leuten heran.

00:13:14: Und das geht am besten, indem die Politiker an die Schulen kommen oder wir auch mit den Kindern nach draußen gehen, den hessischen Landtag besuchen, dem Bundestag besuchen uns Europaparlament besuchen.

00:13:24: da sehen sie sehr viel.

00:13:25: ich kann lange davon erzählen wie ein Parlament arbeitet.

00:13:28: wenn Sie es in Wiesbaden sehen geht es in die Köpfe rein und Politiker vor Ort zu treffen macht ganz viel.

00:13:38: Das sind oft Veranstaltungen, also zumeist läuft das in der Oberstufe ab und wir binden die Schülerinnen und Schüler in die Planung ein.

00:13:44: Die moderieren das?

00:13:45: Die planen das im Vorfeld meistens die Povey Leistungskurse.

00:13:50: Die recherchieren die Themen vorher, die sie interessieren und moderieren dann diese ganzen Veranstaltung.

00:13:55: selbst ist da halt auch eine hohe Identifikation mit dieser ganzen Veranstaltung an sich.

00:14:01: Und wir schaffen es zu jeder Wahl, tatsächlich ein großes Forum zu machen, ne Protomsdiskussion und alle... also vom Europaparlament

00:14:12: bis

00:14:12: zum Kommunalpolitiker schon alle bei uns in der Schule gehabt den letzten Jahren.

00:14:17: Also ich lasse da keine Wahl verstreichen ohne dass die kommen.

00:14:20: Die kommen auch!

00:14:21: Okay, jetzt hast du es schon sehr lange gemacht und die politische Bildung ist dir wichtig.

00:14:24: Wahrscheinlich auch schon vom ersten Tag an kann ich mir vorstellen, hast du da eine Veränderung gesehen im Laufe der Zeit?

00:14:31: Es ist mehr geworden, das ist weniger von uns gleichgeblieben.

00:14:33: Das Interesse?

00:14:34: Ja.

00:14:36: Das Engagement halt auch der Schüler?

00:14:38: Also das Engagement ist gleich... geblieben.

00:14:42: Also das habe ich schon immer als sehr hoch erlebt, wenn man dann so am Plan ist und denkt sich jetzt, aber jetzt hängen sie sich richtig rein da geht es los und alle sind motiviert dabei.

00:14:54: Das habe ich in den zwanzig Jahren nie anders erlebt.

00:15:00: Generell ist aktuell das Thema Politik natürlich sehr präsent aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen die einfach um uns herum passieren und dann sind sehr viele sehr interessiert.

00:15:11: Das ist so mehr als früher würde ich schon sagen.

00:15:14: Ja, nicht nur gesellschaftlich auch weltpolitisch.

00:15:20: Und dann gibt es ja die allzeit beliebten Klassenfahrten.

00:15:24: Ich habe jetzt ein paar Lehrer in meinem Umfeld und wenn ich jetzt an mich denke man ich hab zwar auch drei Kinder Ich fand Klassentagfahrten als Mutter, sorry an meine Kinder immer ganz großartig.

00:15:34: Ich hatte sogar einmal den Jackpot mit drei Kindern auf drei Schulen und alle drei gleichzeitig das Klassenpartikel.

00:15:40: Geht nicht besser?

00:15:41: Sollte vielleicht doch mal...

00:15:41: Du hast eine Sonderurlaub gerade im Einzel für dich.

00:15:43: Genau!

00:15:43: Mutti ist dann auch mal weg.

00:15:44: Solltet

00:15:45: vielleicht doch Mal Lotto spielen.

00:15:47: Nein, das nur am Rande.

00:15:49: Aber die Vorstellung, diese Verantwortung für eine Klassenfahrts zu haben Das wäre für mich der blanke Horror.

00:15:58: Und du hast mir neulich, als du bei mir warst erzählt.

00:16:01: Dass du das total gern machst und da war ich völlig platt.

00:16:04: Ich mache das sehr gerne weil man an der Stelle natürlich mit den Schülerinnen und Schülern auch nochmal anders ins Gespräch kommt.

00:16:10: Man verbringt viel mehr Zeit damit.

00:16:12: Man verbringt im Prinzip Freizeit miteinander.

00:16:14: Man geht essen.

00:16:16: Wir haben irgendwelche natürlich tollen Events die wir dann machen.

00:16:22: Wir sind ganz oft in Berlin Die Po wie Leistungskurs im zwölften Schuljahr.

00:16:25: Die fahren immer nach Berlin besichtigen den Bundestag.

00:16:29: Wir laufen dann in der Kuppel rum, wir haben Gespräche, wir treffen Politiker.

00:16:32: das ist immer ganz toll und Das führt dazu, dass man auch nochmal ganz anders mit den Leuten ins Gespräch kommt.

00:16:42: Ja und da muss ich kurz reingritschen.

00:16:43: Zwölfte Schuljahr die sind größtenteils achtzehn.

00:16:46: Ist das bei den Kleineren?

00:16:48: Die Kleinerinnen, die sind dann mehr so der Sack Flöhe, denen man zu hüten hat...

00:16:51: Und das macht mir Spaß!

00:16:53: Das macht mir spaß ja klar.

00:16:55: Ich muss zugebenermaßen also ich war jetzt länger nicht mit fünf Klästern auf Klassenfahrt.

00:16:59: Kommt bald!

00:17:00: Kommt vielleicht bald wieder.

00:17:04: Das hat alles seinen Reiz, er wird dann ganz viel gespielt.

00:17:06: Plötzlich spielst du Spiele die du ewig nicht gespielt hast.

00:17:10: Also ein Lehrer sein... Wir sind uns da immer einig.

00:17:14: wir sind ja nicht zufällig Lehrer sondern die meisten sind gerne auch so ein bisschen kind oder ein bisschen verspielt und nicht so ganz.

00:17:23: ich wollte nie erwachsen sein eines meiner Lieblingslieder Peter Maffay das spiegelt sich darin schon so ein bischen wieder.

00:17:29: man kann Sachen machen die man sonst nicht macht also irgendwie Ich weiß nicht, wann du das letzte Mal fangen gespielt hast oder so.

00:17:35: Ist

00:17:35: ein Bewegungsspiel?

00:17:36: Warum fragst du mich sowas?

00:17:39: Also man macht plötzlich Sachen mit den Kindern und gerade auf Klassenfahrten die man sonst nicht machen würde.

00:17:47: Aber du bist doch trotzdem.

00:17:48: wenn du dann mal aus dem Bus aussteigst und die Eltern und hast alle wieder abgegeben oder am Bahnhof... Man macht doch drei Kreuze, wenn alle gesund sind.

00:17:55: Ich

00:17:56: hatte schon öfter das Bedürfnis den Boden zu küssen ja.

00:17:58: Wenn

00:17:59: du sie alle wieder mitgebracht hast

00:18:00: Die Verantwortung ist Risiko und im Prinzip stehst du heute mit einem Bein im Knast.

00:18:04: Immer, weil ich selbst... Also auch für die großen, man hat es vorhin gesagt, die sind achtzehn wenn wir in Berlin sind ja trotzdem sind sie auf Klassenfahrt.

00:18:13: das heißt nicht rauchen, nicht trinken sich an Absprachen halten Und irgendwann, fünfzehn Jahre später trifft man sie im Bruch Kölblorfen Weihnachtsmarkt mit denen man in Berlin war und die sagen vor allem Sie wissen schon dass wir jede Nacht weg waren.

00:18:26: Also wir haben uns um zwanzig Uhr bei Ihnen brav gemeldet dem Hotel so wie es war und dann sind wir wieder gegangen das ist ihnen schon klar und ich sage ja gut.

00:18:35: also wenn ich's jetzt erfahre okay.

00:18:37: Ich habe immer gesehen ihr wart ein bisschen müde aber klar Gut gegangen.

00:18:42: Es

00:18:43: ist ja auch als Eltern so, dass wir vieles erst entweder gar nicht oder erst Jahre später erfahren.

00:18:47: Also meine Kinder haben mir auch mal was erzählt.

00:18:50: Da

00:18:55: bist du aber auch so viele Kopfmensch, glaube ich.

00:18:57: Du legst ja schon zurecht was alles passieren könnte und dann ist das schon hier ein riesiger Berg.

00:19:02: Hallo Panik hier bin ich?

00:19:04: Wenn sich jemand draußen Sorgen macht, dass er nichts hätte worüber er sich Sorgen machen kann meldet euch.

00:19:09: Ich sag's euch!

00:19:09: Du hast eine Idee?

00:19:10: Ich helfe euch immer.

00:19:11: Also von daher wenn du auf Klassenfahrt mal fahren wolltest, dann müsstest du mit Fünfklässlern fahren.

00:19:15: Dann bist du in der Jugendherberge da wird die Tür zugeschlossen und dann sind ihr alle in diesem Haus abends.

00:19:19: Ja da wird doch noch

00:19:21: geweint.

00:19:22: Dann kommst du mit den Placebos, mit dem Heimweh-Tropfen oder mit den Traubenzuckerkügelchen und dann gibst du dein Bestes.

00:19:32: Und dann geht's meistens auch.

00:19:36: Mein Sohn war jetzt gerade auf Klassenfahrt gewesen da gab es Handyverbot.

00:19:39: Das finde

00:19:40: ich aber sehr sinnvoll.

00:19:41: Natürlich super!

00:19:43: Aber das ist bestimmt auch ein großes Thema in den Schulen.

00:19:46: Ein absolut großes Thema.

00:19:47: Eine

00:19:48: blöde Frage von mir, natürlich ist das ein Thema?

00:19:50: Natürlich ist es ein Thema!

00:19:51: Es gibt ja mittlerweile... Also die Otto-Hanschule hatte sehr früh die Handyregelung.

00:19:56: Die Handys sind ab Schultor ausgeschaltet in der Tasche.

00:20:00: Das Land Hessen zog dann später nach und hat das sozusagen sogar als hessenweite Regelungen herausgegeben.

00:20:06: Natürlich ausgeschaltet in der Tasche ist dann für viele unserer Schülerinnen und Schülern ein dehnbarer Begriff Und das Flugmodus Hosentasche heißt für sie dann auch ausgeschaltet in der Tasche.

00:20:19: Klar, ist ein Thema.

00:20:21: Selbstredend!

00:20:23: Wie kann man sich denn den Alltag so als... Oberstudien-Rätin,

00:20:28: ich habe

00:20:28: mir das gemerkt.

00:20:29: Das ist eine Seltenheit

00:20:31: als Oberstudie-Räte in den Vorstellungen.

00:20:34: Du hast dann irgendwie übernimmst die neunte Klasse und dann begleitet sie bis zur zehnten.

00:20:40: Dann kommt die nächste neunte klasse und du machst dann immer wieder das gleiche oder lässt dir ja immer mal wieder was Neues einfallen um die Inhalte zu vermitteln?

00:20:49: Ich habe jetzt hier irgendetwas stehen, dass du den Harry Potter durchgearbeitet hast oder zumindest ein Buch davon.

00:20:58: Also nicht komplett sondern vielleicht ein Buch.

00:21:01: Das ist super.

00:21:02: wieder für die Fünfklässer.

00:21:03: da brauchst du schon fünf Klässer dafür um Harry Potter zu lesen.

00:21:06: wir haben zum Glück noch eine ganz rührige Bibliotheks und Biblioteksthemen bei uns in der Schule.

00:21:11: Die haben so Bücherkisten nennt sich das und dann ist so einen Klassensatz Bücher darin, die jetzt keine Schulbücher oder Lehrbüchern sind.

00:21:18: Und da haben wir auch eine Kiste mit Harry Potter und die krall ich mir dann immer.

00:21:21: und dann liegt das im Klassenschrank.

00:21:23: und wenn wir dann mit den Rechtschreibregeln, den Grammatik-Regeln den Satzgliedern irgendwie durchsindt und in der Doppelstunde noch eine halbe Stunde Zeit ist, dann nehmen wir die Bücher hin in die Hand und dann lesen wir.

00:21:33: Dann kann es passieren dass man uns auch mal Hexenhüte bastelt oder Zauberstäbe... Ist möglich, sagen wir mal so.

00:21:43: Könnte

00:21:43: sein...

00:21:44: Wer dein Status kennt, der weiß es.

00:21:45: Es könnte sein dass ich mir dann auch immer wieder noch einen Hexen nütze.

00:21:49: Man ist ja kindgeblieben.

00:21:50: Ja

00:21:50: eben!

00:21:50: Ich hab gesagt genau und ansonsten kann man sich das natürlich schon ausgestalten.

00:21:56: wenn jetzt die elf Klässler einen modernen Roman der Gegenwartsliteratur lesen sollen da lese ich natürlich nicht mit jedem elften Schuljahr den gleichen.

00:22:05: Das Curriculum sagt Gegenwartsliteratur Welche?

00:22:09: Ja, außerdem die halt auf der Liste sind.

00:22:12: Das

00:22:12: ist für die Abiturienten...

00:22:14: Die Leseliste

00:22:15: der

00:22:16: Abituryenten.

00:22:17: da ist es festgelegt weil sich natürlich im Zentralabi ja die Inhalte danach richten.

00:22:23: wie das Werk Heimsuchung darauf kam weiß ich nicht aber Es passiert

00:22:30: besser als Jenny Treibel, aber wir sind ja kein Literatur-Pod.

00:22:33: Momentan quälen wir uns durch Kafka der Prozesse.

00:22:37: Das habe ich auch mal angesehen.

00:22:39: Jetzt sind wir hier im September und Anfang September und gestern kam die PISA-Studie raus.

00:22:47: Kann man das auch auf so ein Gymnasium in Hano runterbrechen oder kriegt er gar nicht solche Zahlen wie sich so das Leseverständnis oder generell die Allgemeinbildung?

00:23:00: Verhalten hat oder verhält jetzt hier im Großraum hauen.

00:23:03: Ich weiß nicht, wie ich aus der Frage rauskomme, kann deine Mimik nicht ganz deuten gerade ob das ein Thema ist, was man so gar nicht hören will oder gar nicht mehr hören kann?

00:23:10: Man muss sich permanent damit auseinandersetzen, was wir wahrnehmen es eine doch stark veränderte Haltung der Schülerinnen und Schüler.

00:23:20: Jetzt kann man das sehr pauschal machen und macht irgendwie Social Media dafür verantwortlich dass sie Aufmerksamkeit, Spanne von dreißig Sekunden haben und alle dreizig Sekunden eigentlich irgendwie was Neues kommen muss.

00:23:32: Aber insgesamt ist das das worauf die Ergebnisse der PISA-Studie zurückgeführt werden?

00:23:38: Dass sich sozusagen die Haltung der Schülerinnen und Schüler auch in eine etwas stärkere Konsumentenhaltung entwickelt hat und erwartet wird dass die Inhalte natürlich mundgerecht irgendwo serviert werden.

00:23:50: Wenn ich dann keine Lust mehr habe, mir irgendwie was zu erarbeiten.

00:23:54: Dann greife ich zur KI und dann hab' ich das doch

00:23:56: gleich.".

00:23:57: Und das darf man nicht verteufeln!

00:24:00: Das ist etwas, was man zur Kenntnis nehmen muss?

00:24:02: Das wird auch jetzt nicht mehr zurück erfunden.

00:24:05: Social Media gibt's, soziale Netzwerke gibt es, KI gibt es... Und von daher brauchen wir neue Instrumente, kreativere Formate und einfach einen Umgang damit mit dem sich die Schülerinnen und Schüler auch auseinandersetzen müssen.

00:24:21: Das heißt dann nicht du darfst keine KI benutzen sondern das heißt... Wir gucken uns jetzt mal an wie man KI richtig benutzt.

00:24:31: Die Sprache diese sich ausdrücken können überhaupt.

00:24:35: Da habe ich mittlerweile wirklich das Problem oder das Gefühl als ob das immer schlimmer wird.

00:24:40: Wirklich klar zu sagen, was möchte ich, dass klar zu kommunizieren ohne vorher KI zu fragen?

00:24:46: Ja also das ist schon so drückte ich bitte auch in ganzen Sätzen aus.

00:24:50: So Subjektpredikat-Objekt wäre schön.

00:24:53: Ich kaufe ein Artikel, ich kaufe eine Präposition bitte und dann ganz ersatz und dann können wir uns auch miteinander verständigen.

00:25:02: Das muss man gerade bei den Kleinen auch tatsächlich einfordern.

00:25:04: Aber das machen wir konsequenterweise, weil dafür sind wir da und... Da muss ich wirklich sagen, dass kann ich mich nicht erinnern.

00:25:11: vielleicht mal die Erinnerung in goldenen Farben aber das ist stärker geworden in den letzten Jahren.

00:25:18: Auch zu sagen so jetzt stopp langsam!

00:25:20: Wir kommunizieren hier nicht im Bots-App-Stil miteinander sondern wir haben jetzt Zeit uns auszutauschen.

00:25:24: Jetzt unterhalten wir uns miteinander.

00:25:27: Ich fand das jetzt nur spannend, im fünften Klasse so ein Herr Reporter.

00:25:31: Das ist ja ein dicker Wälzer aber das kann natürlich auch bei Kindern was auslösen, dass sie Lust haben zum Lesen und wenn dann auch noch das lankiert wird mit wir bauen uns lustige Hüte und irgendwelche Zauberstäbe Ja, dann kann das ja auch positive Wirkung haben.

00:25:45: ich wünsche mir, dass das viel mehr machen und dass wir da wieder einen ganz anderen Umgang haben zu büchern und zu den geschriebenen Wort.

00:25:53: Du hast gerade das Thema Haltung angesprochen.

00:25:56: Zeigst, oder wie sagt man?

00:25:58: Du zeigst Haltung mit deiner Kette.

00:26:02: Ja also du hast eine Haltung zum Glauben auch und damit würde ich gerne zum nächsten Themenblock bekommen denn ansonsten läuft uns die Zeit weg weil das wird ja auch nochmal recht spannend.

00:26:13: Weil du bist auch sehr stark in der Kirche engagiert.

00:26:18: Und da gibt es schon einen langen Weg, den du dort gemeinsam mit der Kirche gehst und vielleicht kannst du uns da auch mal einen Blick darauf geben, wie sich die Zeiten so verändert haben.

00:26:31: Darf ich kurz ergänzen, dass wir von der katholischen Kirche reden?

00:26:35: Ja, entschuldigung!

00:26:37: Genau kann man vielleicht... Sieht ja auch keiner was ich umhängen habe.

00:26:39: Ich hab eine Kreuzkette umhängen.

00:26:42: hat es sich jetzt so ergeben, kann man erschließen aus deinen Worten.

00:26:46: Genau ich bin im Fahrgemeinderat der Katholische Kirche Bruchköbel sehr aktiv kirchlichen Gruppen.

00:26:56: Und habe ja meine Biografie mit der katholischen Kirche im Prinzip seit ich Kind bin, Kommunionkind dann war, Messdienerin geworden bin, dann das übliche nach dem Abitur Studium Familie gründen Kinder und so weiter und bin ich ein bisschen davon abgekommen.

00:27:13: aber eher logistisch nicht inhaltlich sondern einfach mal so zehn Jahre nicht präsent nicht groß und bin dann tatsächlich durch Sternsingen meiner ältesten Tochter und Kommunionvorbereitung, meiner Tochter zurückgekommen.

00:27:29: Wieder nach St.

00:27:30: Familia hier in Bruchköbeln-Nord.

00:27:33: Die katholische Gemeinde.

00:27:35: Und bin seitdem wieder da, genau, seit... ...zweitausend elf?

00:27:40: Ja du hast auch im Vorgespräch gesagt dass sich das für dich so ein bisschen angefühlt hat wie nach Hause kommen.

00:27:45: Obwohl ihr ja hier in der Umgebung gelebt hast und so.

00:27:47: aber es war trotzdem eben dieser Schritt wieder mehr aktiver in der Kirche zu sein öfter dort zu sein eben auch in den Räumlichkeiten, dass das wie nach Hause kommen sich angefühlt hat.

00:27:58: Genau!

00:27:58: Das ist so... Da war nichts Fremdes, das war alles noch so wie es war und ja ich habe mich da auch gleich wieder willkommen gefühlt.

00:28:06: wenn man sich da einmal auskennt

00:28:08: dann

00:28:09: ändert sich das nicht.

00:28:09: also die Abläufe die rieten in der katholischen Kirche sind immer gleich.

00:28:15: Ich kann jetzt nicht sagen die Leute waren immer noch die gleichen.

00:28:17: natürlich gibt's da Veränderungen Menschen kommen und gehen aber Man kannte sich, sagen wir mal so.

00:28:23: Und ich war dann gleich wieder... wollte da nur die Kommunionvorbereitung von meinen Kindern ein bisschen mitmachen und dann bin ich nie wieder gegangen.

00:28:31: So ist es.

00:28:32: Und was machst du dort genau?

00:28:35: Ich bin wie gesagt im Fahrgemeinrat.

00:28:36: Wir sind mittlerweile sozusagen fusioniert.

00:28:39: Die zwei katholischen Gemeinden, die es in Bruchköbel gibt Erlöser der Welt und Sankt Familie haben einen gemeinsamen Fahrgemeinderat.

00:28:46: Da bin ich stellvertretende Sprecherin Und ich betreue mit einer sehr guten Freundin von mir zusammen die Messdienerkruppe von Sankt Familia.

00:28:56: Grüße

00:28:56: an die Frau mit der Engelstimme!

00:28:59: Hallo Micha, die hört sich das bestimmt auch mal an.

00:29:05: Die Messdina-Arbeit mache ich da... Wie

00:29:07: geht Messdiner Arbeit aus?

00:29:08: Ich sage mal für mich jetzt als Außenständig bin evangelisch sind da eben immer ein paar junge Leute, die diese Gewänder an haben.

00:29:17: Aber wie sieht die Vorbereitung aus?

00:29:19: Ich meine, in der Regel fangen sie ja an.

00:29:21: Ich glaube nach der Kommunion

00:29:23: Interesse zu

00:29:23: zeigen und dann gibt es so Messdiener Stunden, in denen geübt wird oder...

00:29:29: Ja

00:29:29: also Micha und ich fangen im Prinzip schon während der Kommunionsvorbereitung an einmal die Werbetrommel zu rühren.

00:29:37: Also nicht nur Micha, sondern wir engagierten Kolleginnen und Kollegen von EDW, von Erlöser der Welt unten auch.

00:29:43: Wir sind dann ganz engagiert und gucken natürlich mit den Kommunionkindern das die uns mal kennenlernen, dass sie uns schonmal sehen.

00:29:48: Die dürfen dann schon einmal die Klöckchenleuten im alter A-Raum sich bewegen und wir machen natürlich da so ein bisschen Lust auf die Messdienerarbeit.

00:29:56: Einfach ist es immer wenn da viele Geschwisterkinder zum Beispiel dabei sind von welchen die schon Messdierner sind.

00:30:01: ja und dann entscheiden Sie sich nach der Kommunion eventuell dazu in die MessDienerkruppe zu kommen?

00:30:08: Dann haben sie fünf, sechs, sieben, acht Ausbildungsstunden wo wir tatsächlich in der Kirche im Altarraum üben.

00:30:15: Dann werden Sie feierlich eingeführt und willkommen geheißen Und dann sieht die Messdiener-Arbeit so aus dass wir uns vorgenommen haben in regelmäßigen Abständen eigentlich so einmal im Monat irgendein Event für die Kinder und Jugendlichen halt zu veranstalten.

00:30:32: Einmal im Monate ein Event

00:30:35: Ja, irgendwie.

00:30:36: Also auch immer so ein bisschen Kirchenkalender bezogen also Plätzchen backen zum Beispiel im Advent.

00:30:46: logischerweise jetzt machen wir einen Oktoberfest mit ihnen Ende September.

00:30:54: Genau

00:30:55: das geht nicht darum dass was sie gelernt und geübt haben zu festigen sondern drumherum Socializing

00:31:02: Genau, Socializing.

00:31:03: Also wir organisieren im Nachhinein nur noch das Socializing-Trum rum.

00:31:06: die Ausbildung ist jedes Jahr nur bis eigentlich so von Mai, Juni, Juli je nachdem wann die Sommerferien sind und danach ist Socializing.

00:31:14: und ja klappern gehört zum Handwerk.

00:31:16: man muss ihn natürlich auch was anbieten üben und verfestigen.

00:31:19: Das passiert ja während der Messen.

00:31:21: dann wenn sie dann einfach mit den anderen mitlaufen.

00:31:24: Mestiness nie alleine sind immer mindestens zwei bei uns eher mehr.

00:31:27: Wir haben große Gruppen sowohl in der Löse der Welt als auch in Sankt Familia.

00:31:30: Das heißt, die Kleinen laufen einfach mit und lernen die Routinen dann während der Messe.

00:31:37: Und der Rest ist Dinge, die man ihnen anbieten muss damit sie auch bei der Stange bleiben.

00:31:42: wir waren jetzt vor drei Wochen drei Tage in Trier Freitag bis Sonntag mit einer Gruppe bieten was an das Spezifikum von so einer Messdienergruppe ist dass die Jüngsten zehn sind neun oder zehn Und die Ältesten sind bei uns Mitte zwanzig.

00:32:01: Also, die Messdiener in Bruchköbel in beiden Vereinen zeichnen sich mit durch eine sehr hohe Nachhaltigkeit aus und verstehen sich als Gruppe und dementsprechend sehr lange bleiben tatsächlich auch die Studenten zum Beispiel noch da

00:32:19: die aber im gleichen Alter eingestiegen sind.

00:32:21: Das heißt also, sie haben dann irgendwie so zehnjähriges Jubiläum?

00:32:23: Ja, wer hat jetzt... Aber dann wissen Sie auch wie sich der Kleine gefühlt hat oder welche gerade fühlt.

00:32:29: Genau

00:32:29: und das ist wirklich schön!

00:32:30: Also jetzt auch als wir in Trier waren, die Jüngste war zehn.

00:32:35: Die ist bei dem Großen, der Zweiundzwanzig auf den Schultern ist weil er nicht mehr laufen musste, der trägt sie dann und die spielen zusammen und haben keine Vorbehalte und die Großen passen auf ohne dass du das groß sagen musst.

00:32:49: Also das ist wirklich sehr speziell.

00:32:55: Das ist so dein Freizeitvergnügen?

00:32:57: Das

00:32:57: ist mein Freizeitenvergnügung, tatsächlich mit jungen Leuten natürlich mal wieder her.

00:33:00: Jetzt

00:33:00: muss ich mal ein bisschen provokant werden Karina.

00:33:03: Du bist eine sehr selbstbewusste Frau, hast deine Kinder großgezogen und bist mit der katholischen Kirche verwoben.

00:33:16: Darf ich mal fragen wie sich das mit deinem Frauenbild vereinbart?

00:33:21: Mit meinem Frauenbild vereinbart sich das dahingehend, dass ich noch nie in der katholischen Kirche irgendwelche Nachteile erfahren habe dadurch, daß ich Frau bin.

00:33:33: Natürlich gibt es einen Bereich, der für Frauen tabu ist – es ist Priestatum!

00:33:37: Das ist so.

00:33:37: vielleicht werden wir das noch erleben, dass sich das ändert aber aktuell ist das noch so, das ist aber keine Überraschung.

00:33:42: Das weiß ich wenn ich mich da engagiere und ansonsten kann nicht so ziemlich alles machen.

00:33:47: Und wie gesagt, ich hatte da noch nie Probleme damit.

00:33:51: Ich bin geschieden, kann man ja ruhig sagen.

00:33:54: Und ich bin trotzdem zum Beispiel Kommunionhelferin.

00:33:56: Ich teile die Kommunion aus in der Messe kein Problem alles okay und ich erfahre mich und andere Frauen.

00:34:05: wir tauschen uns auch aus.

00:34:06: Wir erfahren eigentlich große Wertschätzung.

00:34:08: Ja nee es war jetzt auch keine Kampfansage.

00:34:10: Ne aber das muss man ja besprechen.

00:34:12: Du spielst jetzt nicht auf die Frauen an sondern eher so auf die Rolle der Kirche?

00:34:15: Auf die Rolle auf die Rolle der Frau in der katholischen Kirche, nicht auf deine Rolle.

00:34:20: Also wer hat die

00:34:21: anderen Frauen damit umgehen?

00:34:22: Ich meine ich glaube da legt es ja jeder ein Stück weit nach dass das liberalisiert wird und vereinfacht wird.

00:34:28: aber oftmals ist halt die Kirche noch nicht so weit.

00:34:31: Genau

00:34:32: also das ist einfach so, das kann man jetzt auch nicht erwarten.

00:34:35: So jetzt ist es zwanzig sechsundzwanzig wir sind alle hier super modern.

00:34:37: und jetzt gilt einfach mal mit einem Fingerschnipsen schaffen wir Zürich Bad ab oder Frauen sind jetzt Priester ab morgen.

00:34:48: Da ist die Katholische Kirche einfach zu groß, um sich da mal eben kurzfristig zu bewegen und es gibt viel zu viele unterschiedliche Voraussetzungen in den unterschiedlichen Ländern weltweit.

00:35:01: Das ist schwer, da einheitliche Meinung zu finden.

00:35:05: das ist einfach so.

00:35:06: also deswegen klar die Frauen mit denen ich Kontakt habe wir sind hier zusammen im gleichen Kontext Wir haben keine Probleme.

00:35:19: und wie gesagt, ich sage mal wofür ich sprechen kann von meinem erleben jetzt sehr die katholische Kirche im Bistum Fulda weiß schon was sie an den Frauen auch hat.

00:35:31: Wusste Sie das schon immer?

00:35:32: Ich glaube nicht!

00:35:35: Das ist eine Entwicklung... wieder

00:35:36: gerade so ein bisschen Kratzen an so einer Begegnung erzählt hat.

00:35:40: Ja natürlich es liegt immer an den handelnden Personen.

00:35:46: Die Geschichte, die du hinaus willst ist natürlich die Anfang der neunziger Jahre eine Firmung in Bruchköbel.

00:35:55: Dann kommt der Bischof zur Firmation der damalige Bischoff Düber.

00:36:00: Ich wollte gerade sagen Herdpunkt aber also jeder weiß es ja auch tut nichts für Sache kam nach Sankt Familia in dem Fall und bereitete die Firmungen vor Kirche voll.

00:36:14: Ja, wahrgenommen wurden im Vorfeld plötzlich sehr viele Mädchen die da rumliefen und es stellte sich heraus okay das sind die Messdienerinnen jetzt hier gleich dienen.

00:36:23: Und für ihn stellte sie sich ein Problem dar, er formulierte ein Problem in Richtung unseres damaligen Pfarrers Walter Götz dass er mit den Mädchen im Althaarraum natürlich ein Problem habe.

00:36:34: und ja Facher Gott schilderte ihm ne Hat er nicht.

00:36:40: Also die sind hier, die gehören hier dazu und die Mädchen finden jetzt hier im Altarraum statt.

00:36:44: Sonst wird es gleich ziemlich schwierig für uns alle hier.

00:36:48: Das war eine sehr moderne Einstellung.

00:36:51: Er wusste damals schon Woran er ist und dass man die Mädels auch brauchen auch köbel generell absolut etabliert und im Bild.

00:37:03: Und man einigte sich dann darauf, dass Stab- und Mietra des Bischofs während der Messe von zwei Jungs betreut werden – von zwei männlichen Messdienern – und die Mädchen aber ganz normal die Messe dienen.

00:37:15: Das war damals so.

00:37:17: Heute ist es völlig anders.

00:37:18: Hatte das damals einen Nachspiel in Herrn Götz?

00:37:22: Das weiß ich nicht, ob ich denke nein!

00:37:24: Wir können ihn leider nicht mehr fragen.

00:37:26: Aber das wird immer noch so als Anekdote am Leben erhalten, genau und heute sind einfach die Mädchen im Dom sichtbar.

00:37:37: Meine eigene Tochter hat schon Messen im Dom gedient mit Bischof Gerber.

00:37:40: da hat sie Dimitra ... trägt die Sorge für Dimitran andere Messdienerin hier aus Bruchköbel.

00:37:45: Trägt den Stab

00:37:46: völlig

00:37:47: normal?

00:37:47: Keine Dreißig Jahre später!

00:37:49: Ja, völlig normal und somit mit der Geschichte im Hintergrund oder so.

00:37:53: Wenn ich dann da im Dom sitze und sehe das?

00:37:54: Und dann fällt mir das eigentlich immer wieder ein und das macht mich schon glücklich an der Stelle.

00:37:59: Das sind Befortschritte die man von außen ja gar nicht mitbekommt.

00:38:02: Genau!

00:38:04: Es sollte keine Debatte mehr sein.

00:38:09: Ist es hier in Bruchkümmel eine lebhafte Gemeinde?

00:38:12: Ich meine du hast jetzt gesagt, wer bei euch als Messdiener einsteigt in die Band bleibt lange.

00:38:20: Generell irgendwie so, dass ihr auch da keine Nachwuchsprobleme habt und das ja Wartelisten habt.

00:38:25: Oh, wie ist Messdiener?

00:38:26: Das können wir.

00:38:27: für

00:38:27: die

00:38:28: zwanzig Eindreiche kannst du wiederkommen.

00:38:32: Mehr geht immer!

00:38:34: Unser Credo ist auch es gibt nicht zu viele Messdiene.

00:38:37: wenn zehn da sind die dienen wollen dann sind es zehn in der normalen Sonntagsmesse.

00:38:42: Das gibt es nicht, dass jemand weggeschickt wird aber Wartellisten gibt's natürlich auch nicht.

00:38:49: Also Erlöser der Welt und Sankt Familie sind lebhafte Gemeinden.

00:38:53: Da ist viel los, da wird viel zusammen gefeiert sowohl Messer als auch weltliches viele Veranstaltungen, viele Gruppen die viel anbieten für Menschen unterschiedlichen Alters.

00:39:08: aber wir spüren natürlich die Veränderung dass Kirche auch stellenweise halt nicht mehr so angesagt ist und das es andere Dinge gibt die vielleicht spannender sind.

00:39:17: umso mehr freue ich mich wenn gerade unsere jungen Leute erlebe oder das Miteinander von Jungen und Alten erleben, die in Sankt Familia zum Beispiel Sonntags nach der Messe im Fahrhof einfach noch eine halbe Stunde zusammenstehen.

00:39:30: Das ist so eine Geflogenheit.

00:39:34: Und im Austausch sind miteinander – das hat man nicht so oft – dass so Senioren und junge Leute am gleichen Flex sind, irgendwie miteinander verbunden sind.

00:39:45: Mindset, um dieses Wort mal zu bemühen hat sich natürlich geändert.

00:39:48: Kirche steht in Konkurrenz mit unzähligen Sportvereinen, Freizeitmöglichkeiten, multimedialen Angeboten...

00:39:59: Die ja auch nicht so regelbar sind.

00:40:01: Also wenn man in die Kirche geht gerade jetzt in der Katholischen hat man jede Menge Regeln da die man sich halten muss, die man auch erstmal verinnerlichen muss.

00:40:09: und ob da der junge Mensch von heute noch so ohne weiteres bereit ist das zu machen

00:40:15: Ja, aber so agreglementiert fühlen wir uns glaube ich nicht.

00:40:19: Ich wollte jetzt nicht reglementieren, aber es gibt ja diese ganzen Prozedur in der Liturgie

00:40:27: die Abläufe bieten aber auch Halt.

00:40:29: also das ist schon.

00:40:33: Ich muss jetzt mal gestehen, dass ich auch nicht jeden Sonntag in der Kirche bin oder wenn ich da bin.

00:40:38: Nicht jedes Mal mit der gleichen Aufmerksamkeit dann hoch konstruiert der Messefolge.

00:40:41: manchmal war einfach so viel los die ganze Woche über das mich diese Zeit nutze um ich nenn es gern weißes Rauschen einfach zu hören und mich da so reinbegeben kann und einfach mal nichts anderes Los ist als dieser Messe jetzt zu folgen.

00:40:55: und dann merke ich wie so ein Ja, wie so eine Art Körperspeicher.

00:40:59: So ein Muskelspeicher.

00:41:00: Mein Körper automatisch die Dinge tut, die jetzt an bestimmten Stellen in der Messe gefordert sind.

00:41:05: und das hilft dir, dass du auch überhaupt nicht groß jetzt überlegen musst in dem Moment.

00:41:09: Okay.

00:41:10: Das ist

00:41:10: ganz nett!

00:41:10: Einmal jetzt bist Du ja Rostdorferin.

00:41:12: Da könnte man sagen da geht mal raus aus Feld läuft eine Runde.

00:41:15: Kann

00:41:15: man auch machen?

00:41:17: Wenn Du das entscheiden müsstest zwischen ich gehe raus in den Luft oder ich gehe in eine Messe und gehe ein bisschen auf Standby Weiß das Rauschen und mach einfach so, dass du auf mich hineinbrasseln.

00:41:27: Dann entscheidest du dich mitunter für die Kirche.

00:41:29: mehr?

00:41:30: Ja könnte

00:41:31: ich machen.

00:41:32: Ich mache beides gerne aber wenn ich in dem Moment die Möglichkeit habe plus verbunden, wenn ich dann nach St.

00:41:37: Familia komme natürlich, dass da stellenweise die gleichen Menschen auf den gleichen Plätzen sitzen Sonntags und du dich einfach total darauf verlassen kannst, dass die da jetzt sind.

00:41:49: Und das finde ich...ich bin so ein Mensch, ich lebe so einen ganz langen engen Verbindung!

00:41:54: Tatsächlich, dass du dich drauf verlassen kannst.

00:41:56: Es war ja auch früher zum Beispiel so als es jetzt noch nicht... also ich rede jetzt von ganz früher für ihr Leute da draußen, für euch Leute.

00:42:06: Dass hauptsächlich Frauen so viel in die Kirche gegangen sind, als sage ich mal die Frau noch ganz andere als hier noch nicht diesen ganzen Luxuswerten, Thermomix oder irgendwas, als das Alters noch nicht gegeben hat, sind die Sonntagsin die Kirchen gegangen weil sie einfach mal eine Stunde nichts tun mussten weil die ihren Gedanken nachhängen konnten, weil keiner gebrüllt hat Mama oder hier Frau oder was weiß ich sondern die haben habe ich irgendwann mal einen Bericht drüber gelesen.

00:42:32: deswegen waren die Kirchen oft so voll.

00:42:34: Weil das eine Stunde war in der man einfach mal auch abschalten konnte.

00:42:39: Fand ich total interessant.

00:42:41: Jetzt haben wir alle einen Thermomix.

00:42:46: Das ist wirklich so, also wer das mag auch in diesen Verbindungen und Verbindlichkeiten zu sein, sozusagen ich gehe da so und das hin?

00:42:52: Ich weiß wen ich da treffe.

00:42:55: Für den ist es eine ganz große Errungenschaft und auch wirklich so ein Runterkommen.

00:43:00: Und das schätzen alle tatsächlich die ganz kleinen muss man sagen, wo das familiär so gelebt wird.

00:43:08: bei uns werden auch die Kleinen eingebunden.

00:43:12: Bei Festen, wenn was aufzubauen ist, trag mal die Teller raus, holt mal die Gläser rein, leg mal die Servierten hin.

00:43:18: das machen ganz kleine.

00:43:20: Hilfst du mir auch die Krippe aufzubauern an Weihnachten?

00:43:24: Die Jüngste, an die ich mich erinnern kann, die war drei Jahre alt als sie angefangen hat mit Aufzubau und es macht sie heute noch.

00:43:28: Jetzt ist sie glaube

00:43:28: ich elf.

00:43:32: Ist dann schon so ein Stück für die Kinder.

00:43:38: So eine Hals, so eine Verbindlichkeit.

00:43:40: Also auch bei den Messdienern.

00:43:43: ein Messdiene erlebt schon in sehr jungen Jahren als junger Mensch auf mich kommt es an Ich habe jetzt zugesagt dass ich heute diesen Dienst mache und ich bin jetzt da Und das ist ganz wichtig.

00:43:58: da nehmen die Kinder auch ganz viel mit Eine Verantwortung, die jetzt nicht überbordend groß ist.

00:44:05: Aber Sie haben das selber in der Hand.

00:44:07: Sie tragen sich in den Plan ein und sagen zu ich bin da.

00:44:11: Dann teilen sie in Ihrem Messdiener Keller vor der Messe gemeinsam ein wer macht was?

00:44:16: Da halten wir uns als Erwachsen raus.

00:44:17: Das kriegen die hin.

00:44:19: Und dann wird das so gemacht.

00:44:21: Nach der Misse mir die Alfa kommt nach der Mese.

00:44:24: jemand zu Ihnen auch gerade von den Älteren sagt schön dass du da warst heute

00:44:29: Verantwortung und Verbindlichkeit.

00:44:30: Genau,

00:44:31: und Anerkennung.

00:44:32: Das für die Kleinen ganz toll ist.

00:44:34: zwar gerade bei Corona zum Beispiel da war ja alles anders in den Abläufen und als zum ersten Mal wieder ein komplettes... Also erst war gar keine Messe dann war der Pfarrer alleine, dann durften Kinder aus einer Familie irgendwo dienen.

00:44:49: Da waren dann mal zwei Messdiener zu sehen und als dann endlich am ersten Sonntag keine Ahnung mehr wann.

00:44:56: das war aber zum ersten mal wieder ein komplettes Offiz,

00:45:00: du Lüm?

00:45:02: Als zum ersten Mal wieder so ein komplettes Offiz in die Kirche rein lief.

00:45:07: Und das Bild wieder komplett war Fahrer mit sechs Messdienern.

00:45:11: Das war vielen Menschen im Nachhinein die Bemerkung wert.

00:45:16: Toll!

00:45:16: Wir freuen uns und es ist schon schön.

00:45:18: Es gehört dazu.

00:45:20: Jetzt habe ich hier noch eine Notiz stehen Reise nach Rom.

00:45:24: Ja, was hat das denn damit aus sich?

00:45:25: Ich habe eine grobe Vorstellung.

00:45:28: Könnte etwas mit der Kirche zu tun!

00:45:29: Ah,

00:45:29: lass mich kurz... Ich dachte war es bei der AS Roma.

00:45:33: Hätte ich auch mal gemacht.

00:45:35: Für Fußballspiel war da keine Kapazität.

00:45:38: Wir haben an der internationalen Ministerandenwahlfahrt teilgenommen von Bruch Köbel aus.

00:45:43: Fünfzigtausend Ministerandinnen und Ministeranten in Rom aus den unterschiedlichsten Bistümern der Welt.

00:45:51: Das war sehr spannend, zwanzig-vierundzwanzig im August.

00:45:59: Es war unfassbar heiß.

00:46:02: Wir haben wirklich körperlich alles gegeben was ging.

00:46:07: In Rom gibt es zum Glück lauter Trinkprunnen wo du ständig deine Flaschen auffüllen kannst von Trinkbrunnen zu Trinksprung gehangelt und haben uns die Stadt erschlossen viele Menschen kennengelernt.

00:46:17: Wir waren angeschlossen an die Reisegruppe des Bistums Fulda, also das Bistum Fulder hat das für die Messdiener seines Bistubs organisiert und dementsprechend waren wir angeschlossen.

00:46:30: fast alle Fuldaraner waren in einem Hotel Ich weiß nicht mehr wie viele es waren über dreihundert aus Fuldar.

00:46:37: Und haben wir dann tolle Zeit miteinander verbracht, haben Papstoraudience auf dem Petersplatz gehabt?

00:46:42: Hat jetzt auch nicht jeder, wir haben Papst Franziskus noch gesehen.

00:46:46: War so ein Dreivierteljahr vor seinem Tod.

00:46:48: Messe gefeiert im Petersdom mit unserem Bischof dann... Das war schon sehr besonders muss man sagen.

00:46:55: eine Woche.

00:46:56: Eine Woche?

00:46:56: Eine

00:46:57: Woche!

00:46:58: Respekt.

00:47:00: Respekt.

00:47:00: morgens um sechs Uhr dreißig schon zeigt der Bus dir zweiunddreißig Grad an, denkst du ja nicht es kann noch heiter werden heute.

00:47:07: Aber wir haben es durchgestanden und achtundzwanzig fahren wir wieder.

00:47:09: Pläne stehen schon

00:47:10: Und da gab's ja auch ein besonderes Gespräch.

00:47:13: Du meinst den Abend im Hotel?

00:47:15: Ja.

00:47:16: Genau, also wenn es uns dann gelungen war die Kinder und Jugendlichen sozusagen abends alle gesund und munter und müde ins Hotel zurückzubringen dann waren natürlich die Betreuer der unterschiedlichen Gruppen im Freizeitbereich irgendwo angekommen und verschiedenste Gruppenbetreuer des Bistums fanden sich dann in diesem Hotel zusammen.

00:47:40: Und es ergab sich, dass wir an dem einen Abend tatsächlich unabgesprochen alle auf der Hotelterrasse waren.

00:47:48: Sundowner getränkt in der Hand und kam miteinander ins Gespräch einschließlich Bischof Gerbe, der Domkapitola, der Diözessern Jugendfahrer – alle mit gereiste Priester, Gemeindereferentin und wie halt auch als Laien.

00:48:11: Das war ein ganz toller Abend mit einer ganz besonderen Dynamik in der untergehenden Sonne von Rom, sich da so intensiv zu unterhalten.

00:48:21: Bischof Gerber war tatsächlich derjenige, der gerade uns Laien angeschaut hat und hat gesagt, erzählen Sie doch mal!

00:48:27: Wie geht es Ihnen mit Ihrer Arbeit in der katholischen Kirche?

00:48:32: Was erleben Sie?

00:48:33: Was erfahren Sie?

00:48:34: Wie geht's Ihnen damit?

00:48:35: Und das ist einfach eine ganz tolle Frage wenn du die gestellt kriegst

00:48:38: Ja, aber dann geht man ja in die Nacht rein mit der Antwort oder?

00:48:42: Es war spät.

00:48:43: Das ist jetzt

00:48:44: nicht mit zwei Sätzen zu beantworten...

00:48:46: Oder früh oder wie auch immer!

00:48:49: Also für mich habe ich es gerade erwähnt mit Papstordienz auf dem Petersplatz und alles Mögliche.

00:48:54: Aber das war für mich einer der intensivsten Momente dieser Fahrt dass wir da so saßen und uns so ausgetauscht haben und gefragt wurden Wie geht's dir damit?

00:49:04: Wie man es heute so schön sagt weil ihr gesehen worden seid.

00:49:06: Genau

00:49:08: Wenn das nicht nur eine rhetorische Frage war, sondern ernst gemeinte nachgefragt wurde und so weiter.

00:49:12: Dann ist es natürlich auch eine Chance einfach mal sich ein bisschen Luft zu machen oder wirklich davon zu berichten wie sie in einem aussieht?

00:49:19: Genau.

00:49:19: also da wurden auch Dinge angesprochen die wir uns anders wünschen würden und das wurde auch gehört Und das war ja keine.

00:49:28: Es war keine rhetorischen frage Sondern Motto habe ich jetzt mal gefragt und Wie geht's euch ja dann gegut und dann kommt das nächste Thema.

00:49:34: Sondern das ging dann den ganzen Abend

00:49:35: Kein Smalltalk

00:49:38: Das war schon mehr.

00:49:39: Und das hat sich sehr gut angefühlt.

00:49:43: Ja, und du hattest ja erwähnt dass ihr generell in der katholischen Kirche hier auch eine tolle Gemeinschaft habt was es halt leider nicht mehr geben wird in Zukunft.

00:49:51: so zumindest meine Informationen sind die Faschingsabende der KAB aber bereichert wurden dir unter dem anderen von drei fürchterlichen Hexen.

00:50:04: Das war eine Metapher.

00:50:06: Die Hexenschwestern!

00:50:07: Das ist ja auch so ein Hobby von dir.

00:50:09: Jetzt

00:50:09: sind wir wieder beim Kind sein, die Hexenschwestern.

00:50:13: Was ist das?

00:50:14: Genau...die Hexenschwestern sind die Bürgermeisterin Sylvia Braun meine Schwester Katja Lodderbach und ich kurioserweise irgendwie zusammengefunden haben, um Faschingsauftritte zu gestalten.

00:50:30: Es kam im Prinzip so dass nach Corona Sylvia gefragt wurde ich glaube vom NCC.

00:50:36: das waren die ersten die angefragt haben so willst du bei uns in die Bütt gehen?

00:50:38: Bürgermeister geht eigentlich immer in die Bütte.

00:50:40: sie hat ja das Glück, dass sie gewählt wurde und direkt Corona kamen und die Fasches Session ausfiel fragte, weil sie nicht alleine wollte bei meiner Schwester nach.

00:50:53: Würdest du mit mir in die Bütt gehen?

00:50:54: und meine Schwester natürlich gleich?

00:50:56: ja klar machen wir?

00:50:59: Und dann stand die Frage im Raum, wer findet das?

00:51:04: Wer

00:51:04: schreibt, wer macht das denn jetzt?

00:51:07: Dann landete mein Schwester relativ schnell bei mir.

00:51:10: Ich bin ja so die Sprachakrobatin gerne mal.

00:51:14: und dann stellte ich fest... dass ich scheinbar das Talent meines Vaters geerbt habe, Büttenreden zu schreiben.

00:51:21: Und weil es keine klassische Büttonrede ist sondern so ein zähnisches Spiel letzten Endes und meine Bedingung war wenn ich das schreiben muss dann bestimme ich das Thema.

00:51:31: und das waren natürlich wieder die von Harry Potter inspiriert, waren es die Hexen.

00:51:35: also ich hatte keine Lust irgendwie die Raumpflegerinnen des Stadthausers zu sein oder so nur von Frau Bablich und Frau Strubbisch und gesagt das machen wir nicht.

00:51:44: Und da wurden die Hexenschwestern geboren.

00:51:46: Die Hexen-Schwestern arbeiten protokollarisch...

00:51:50: Was habt ihr denn für einen Namen, wenn ich mal kurz dazwischen fragen darf?

00:51:53: Innerhalb der Gruppe keine anderen Mörder.

00:51:56: sind wir bei unseren eigenen Namen eigentlich?

00:51:58: also Wir pieksen das auf.

00:52:01: was in Bruchköbel passiert ist aber auch so ein bisschen landes und bundesweit weltgeschehen.

00:52:06: Aber hauptsächlich Bruchköbel Stoßen uns dann auch gegenseitig so ein bisschen aneinander, provozieren und es natürlich gegenseitaus sind ein bisschen frech zueinander.

00:52:19: Und genau das war meine Bedingung dass es die Hexen werden und dann wollten wir das in einer Session machen und fingen an nach der ersten Session als wir wieder gefragt wurden zu überlegen was machen wir diesmal?

00:52:33: Da kam mir mehr oder weniger zufällig mit Leuten ins Gespräch von den Faschingsvereinen die gesagt haben Ja, wie?

00:52:39: Wie so was macht ihr diesmal.

00:52:40: Also ihr macht doch die Hexen und also das war dann tatsächlich für die Leute klar dass diese Hexenschwestern immer wiederkommen.

00:52:48: Eine betriebliche Übung.

00:52:49: Genau,

00:52:50: euer Label.

00:52:52: Und dementsprechend gehen wir jetzt in die fünfte Session.

00:52:56: Tatsächlich ja und das eben nicht nur an der Kirche sondern auch beim NCC.

00:53:02: Ihr sprecht in allen Stadtteilen, oder?

00:53:04: Wir waren schon bei den Gaul-Quappen letztes Mal jetzt nicht.

00:53:06: Das hat terminlich nicht gepasst.

00:53:09: KAB genau das sieht jetzt da wird nur Weiberfasching vermutlich davon bleiben.

00:53:14: also sind wir gerade noch so ein bisschen im Gesprächen wie was machen.

00:53:18: Wir waren ja schon in Butterstadt.

00:53:21: Ja genau ober ist sich Heim am großen Montag.

00:53:25: Es sind relativ viele Faschungsveranstaltungen.

00:53:27: Bruchköbel glaubt man gar nicht so plötzlich.

00:53:31: Ich glaube, das meiste was wir mal hatten waren sieben oder acht Veranstaltungen innerhalb von drei Wochen.

00:53:36: dann weil die Saison ja eigentlich immer sehr knapp ist.

00:53:39: Und die letzten zwei Male war immer eine Kaputt.

00:53:43: Also dieses Jahr hatte meine Schwester den Fuß gebrochen und das Jahr davor hat die Bürgermeisterin Bandscheibe gehabt.

00:53:50: also habe ich auch im Prinzip in die Texte reingeschrieben dass ich die Einzige bin, die hier funktioniert.

00:53:55: Weil die anderen halt immer schrottig sind.

00:53:58: Also so gehen wir dann schon miteinander oben da müssen sie durch.

00:54:00: Ja das gehört

00:54:01: sich auch so oder?

00:54:02: Bittet!

00:54:02: Ich glaube du bist doch die Jüngste noch.

00:54:05: Ähm ja aber es gibt sich nicht viel.

00:54:07: Nein das war jetzt auch ein Spaß.

00:54:10: Ja Wahnsinn.

00:54:10: Aber

00:54:11: es macht Spaß ist... Ja

00:54:12: also lange Weile kennst Du aber nicht, oder?

00:54:13: Nee, nee,

00:54:14: nee.

00:54:14: Kennte ich nicht.

00:54:16: Mag ich auch nicht.

00:54:19: Kannst Du doch gar nicht wissen.

00:54:21: Stimmt

00:54:21: weiß ich gar nicht mehr.

00:54:24: Weiß man noch nie, Thorsten?

00:54:25: Weißt du was wir vergessen haben?

00:54:27: Sagt's mir.

00:54:28: Die Fragen zum Einstieg.

00:54:30: Nein!

00:54:30: Wir

00:54:31: sind völlig aus dem Tritt.

00:54:33: Stimmt.

00:54:33: Wir sind völlig aus dem Rhythmus.

00:54:35: Also

00:54:36: jetzt mit die... Karina

00:54:37: normalerweise fangen wir den Podcast nämlich mit den Fragen an.

00:54:40: Ich könnte jetzt sagen wie hey wir schneiden die rein oder sowas.

00:54:42: aber lass mal das sehen.

00:54:43: Das ist live und auch so.

00:54:44: Wir

00:54:45: stehen zu unseren Fehlern.

00:54:46: Ja Mut zur Lücke.

00:54:54: Hey, das ist vielleicht ein ganz neuer Ansatz.

00:54:56: Ja zukünftig enden wir damit

00:54:58: die Icebreaker.

00:54:59: am Ende kann man ja

00:55:01: nur

00:55:01: tote Fische schwimmen mit den Strom.

00:55:04: Karina, Bruchkübel ist toll weil?

00:55:08: Weil es so vielfältig ist.

00:55:09: Weil es hier so viele unterschiedliche Menschen gibt.

00:55:13: So Vielfalt in Gruppen und Angeboten alles was diese Stadt bietet.

00:55:17: Das ist toll.

00:55:19: Denke ich an Bruchköbel dann denke ich an

00:55:22: zu Hause an lange bestehende, intensive tiefe feste Bindungen.

00:55:29: Das beantwortet wahrscheinlich schon die nächste Frage?

00:55:31: Ich lebe in Bruchköbel weil...

00:55:35: Ja!

00:55:36: Weil meine Familie natürlich hier ist aber weil Bruchköbel viel zu bieten hat.

00:55:39: tolle Infrastruktur.

00:55:40: ich kann aus meinem Haus rausgehen gehen mit dem Hund um die Ecke und bin im Krüden.

00:55:44: ich kann auch in der Viertelstunde nach Frankfurt fahren

00:55:46: ja

00:55:47: das mir viel wert

00:55:48: und weil ihr immer gemäckert werden darf.

00:55:50: mehr fehlt in Bruchtköbil.

00:55:53: Mir fehlt in Bruchköbel so ein bisschen was für die Twents Unterhaltungsmöglichkeiten, für die zwanzig bis dreißig Jägen dass sie auch mal ausgehen können irgendwie unterwegs sein können.

00:56:06: Ich will jetzt nicht sagen ein Club oder so.

00:56:12: Sportstätten für Trendsportarten gibt es auch ein paar wo wir noch zum Beispiel das neueste.

00:56:22: Man sonst fehlt mir nicht viel.

00:56:24: Seniorengerechtes Wohnen, haben wir zu wenig mit Sicherheit.

00:56:28: Sollten wir langsam mal mit anfangen?

00:56:29: Oh ja!

00:56:30: Die Zeit drängt oder Thorsten?

00:56:33: was sagst du dazu?

00:56:36: Kind sagt doch auch Marat.

00:56:38: Was soll ich denn dazu schon wieder sagen?

00:56:40: also... Wir sind doch hier so junge Hüpfer noch oder?

00:56:44: Wohnt doch schon ebenerdig.

00:56:47: Könnte es ja noch so Lifters einbauen notfalls.

00:56:51: Wie lange war da noch drüber drin in ihr Leben?

00:56:55: Thorsten, sag was?

00:56:59: Ähm... Thorsten sag mal was.

00:57:00: ja.

00:57:01: Was?

00:57:02: Wie Frauenpower hier heute?

00:57:03: ne?

00:57:03: Mega Frauenpower!

00:57:04: Ich bin extrem beeindruckt.

00:57:06: ich meine das ist ja noch nicht deine komplette Palette.

00:57:10: Neben Oberstudienrätin.

00:57:14: Das kriegen wir nicht mehr weg heute.

00:57:16: Nein, nein, nein.

00:57:17: Oberstudie Rätin und dann bist du noch eine Hexe und ein bisschen der Kirche engagiert.

00:57:22: da sitzt auch noch im Kreißausschuss.

00:57:23: macht es doch noch so ein bisschen nebenher Politik.

00:57:26: Ja, also Hut ab.

00:57:29: Bei dir hat der Tag auch sechsundzwanzig Stunden.

00:57:31: Wir haben da schon mehrere hier gehabt, wo wir sagen Boah!

00:57:35: Wir müssen mal unser Leben überdenken.

00:57:39: Da könnten wir doch ein bisschen mehr reinpacken.

00:57:41: Also Hut ab was ihr alles leistet, was du leistest und wo dich überall engagiert ist.

00:57:46: und ja toll ganz toll war ein schöner Einblick.

00:57:51: Wir sind jetzt am Ende von unserem Podcast und ich kann nur sagen Dankeschön.

00:57:55: Und das Schlusswort übergebe ich dir Sandra.

00:57:57: Danke schön!

00:57:58: Nein, hat wirklich Spaß gemacht mit der Karina war sehr interessant.

00:58:01: Ich glaube wir könnten noch unendlich weitermachen auf

00:58:04: jeden Fall

00:58:05: und außerdem was auch mal wieder schöne Frauen meiner Seite zu haben.

00:58:10: Ja

00:58:11: und es war

00:58:12: nicht mehr.

00:58:16: Vielen dank Karina bevor sie ja irgendwie zu sehr gossipartig wird.

00:58:21: Das war schön mit dir, ich danke

00:58:22: dir und alles Gute weiterhin!

00:58:24: Danke

00:58:24: dir!

00:58:24: Tschüss!

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