Echt BRK Folge 12 - Heute zu Gast: Frank Herwig
Shownotes
Von der Bronzezeit bis heute: Wir reiten mit den Hütern des Grals von Bruchköbel durch die Geschichte unserer Stadt. Warum war das Bruchköbeler Schwimmbad einst das Schmuckstück des Altkreises Hanau? Weshalb hält in Roßdorf bis heute kein ICE? Und welche Geschichten verbergen sich hinter den Straßen, Gebäuden und Menschen unserer Heimat? Eine unterhaltsame Zeitreise voller überraschender Anekdoten und spannender Einblicke.
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00:00:30: Echt BRK-Stimmen aus Sechs, drei vier acht sechs.
00:00:34: Hier ist der Thorsten
00:00:35: und hier ist die Sandra.
00:00:37: Schön dass ihr uns hört!
00:00:39: Ja herzlich willkommen da draußen an den Empfangsgeräten heute.
00:00:43: zur echt BRK Stimmen aus Bruchköbel Ghost auswärts.
00:00:49: Wir haben ja heute unsere erste Auswärtsaufnahme Und für alle, die jetzt zuhören und nicht am Auto fahren sind, holt euch mal Zettel und Stift raus.
00:00:58: Wir kommen unseren Bildungsauftrag nach.
00:01:01: heute wird's informativ aber sowas von.
00:01:05: also wer etwas mehr über Bruchkörbel erfahren möchte der ist jetzt hier an der richtigen Adresse und wir haben hier einen absoluten Sachverständigen am Start, der uns durch die Geschichte von Bruch Körbel führen wird.
00:01:18: So spannend.
00:01:19: Ich habe schon im Vorgespräch an seinen Lippen gehangen, wie ich es sonst eigentlich nur bei Sandra mache.
00:01:26: Sandra möchtest du uns einen Gast kurz vorstellen?
00:01:28: Ja
00:01:28: ist besser wenn Du jetzt mal spielen willst.
00:01:31: Hallo ihr Leute da draußen!
00:01:33: Ich freue mich.
00:01:33: wir sitzen nämlich im Freilichtmuseum will ich immer sagen.
00:01:36: Im Heimatmuseum von Bruch-Göbel wollten das gerne hier vor Ort machen und ich kriege schon richtig Lust auf Eppelwein weil ich sitze direkt gegenüber der Eppellwollpresse.
00:01:45: glaube Wir sagen jetzt einfach mal, ja.
00:01:50: Und vor allem passt gut auf und macht euch Notizen!
00:01:52: Der Torsten wird dann die Sommerpause über ein Quiz bezüglich unserer heutigen Folge erstellen wenn er mag.
00:02:02: Er ist total begeistert sich gerade.
00:02:04: Super tolle
00:02:04: Idee
00:02:05: also immer
00:02:06: diese unabgesprochenen Dinge die passieren.
00:02:09: Wie auch immer.
00:02:10: Ist echt interessant hier.
00:02:12: Ich habe schon die eine oder andere richtig dämliche Frage gestellt, Bildungsauftrag und Sandra völlig konträr aber wir tun mal unser Bestes.
00:02:19: Frank schön dass du da bist!
00:02:21: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:22: beziehungsweise schön das ihr heute hier seid und dass wir zusammen so ein bisschen über das Heimatmuseum und den Geschichtsverein von Proköbel sprechen.
00:02:31: Und die Heimat?
00:02:32: Jawoll dann fangen wir doch direkt an mit unseren Eingangsfragen wie ich heute direkt schon vor mir liegen hab.
00:02:37: nur mal so.
00:02:38: Für die Leute die uns öfter hören es ist nicht immer so.
00:02:42: Lieber Frank, ich lebe in Bruchköbel Weil.
00:02:45: Ich hier geboren wurde, also offiziell natürlich in Hanau geboren.
00:02:50: Ausgeburt war damals nicht ganz so verbreitet bin aber im Bruchköbel aufgewachsen groß geworden zur Schule gegangen.
00:02:56: Hab mehr oder weniger von dem neunzig Prozent meines Lebens in Brich Köbel verlebt, verbracht und finde Bruch köbel einfach als Ort lebenswert und schön und deswegen hat es mich nie in die Ferne gezogen.
00:03:13: Ich glaube das ist jetzt aber auch von, wir haben jetzt Aufnahme Nummer... Was sind wir denn jetzt?
00:03:20: Zwölf.
00:03:20: Wir sind jetzt hier bei der zwölften Aufnahme und von zwölf haben das irgendwie zwölfsgesagt.
00:03:29: Elf!
00:03:29: Ja, elf.
00:03:30: Aber wir hatten
00:03:31: ja auch einen Zugezogenen dabei weil wir ja offen sind.
00:03:35: Ja, wir sind total offen.
00:03:36: Open Minded.
00:03:37: Entschuldigung ich wollte hier nicht unterbrechen.
00:03:41: Alles gut.
00:03:42: Ich sehe es dir nach Denke ich an Bruchkübel denke ich an.
00:03:46: Geborgenheit, friedfälle Umgebung nette Menschen viele tolle Veranstaltungen und natürlich ganz viele spannende Geschichten.
00:03:57: Ja schön!
00:03:59: Bruch-Kübel ist toll weil
00:04:02: würde ich gerade wiederholen also wegen der menschen wegen der tollen aktion die hier passieren und wegen der spannenden geschichten
00:04:11: Und weil ja jedes mal auch ein bisschen gemäckert werden darf in bruch.
00:04:15: kübel fehlt
00:04:18: Ehrlich gesagt wirklich tatsächlich schwierig und da bin ich jetzt etwas unvorbereitet auf die Frage, obwohl ich mir die anderen Podcast schon angehört habe.
00:04:30: Im Bruchkübel fehlt also aus unserer Sicht fehlt im Endeffekt etwas wie ein zentrales Archiv wo im Endefekt die Geschichte von den Bruchköbler Vereinen, von Bruch köbler Menschen irgendwo zentrall irgendwo zusammengetragen wird und erfasst.
00:04:47: Das wäre noch etwas, wo ich sage.
00:04:50: Wäre eine Idee für den Anbau vom zweiten Schwimmbad
00:04:54: dann?
00:04:54: Erst wenn die Rutsche
00:04:56: angebracht wurde und... Die
00:04:59: zweite Ballsportart.
00:05:00: Genau!
00:05:01: Und nicht zu vergessen der
00:05:04: Biergarten.
00:05:04: Aber da haben wir uns darauf geeinigt einen Regier vereinen.
00:05:07: Du bist erste Vorsitzender.
00:05:08: Bei den Biergärten können wir auch gerne hier ans Museum ankoppeln.
00:05:13: Keine schlechte Idee, wenn ich ehrlich bin.
00:05:15: Der Hof ist total schön!
00:05:16: Ja
00:05:17: das auf jeden Fall.
00:05:19: Das sollte weiter gedacht werden.
00:05:20: So um jetzt den Frank Herwig noch ein bisschen besser kennen zu lernen haben wir noch so eine kleine Schweinerei vor mit dir und zwar läuft das ganze ab unter der Fragestellung Tee oder Kaffee.
00:05:35: also du kriegst jetzt hier zwei Begriffe zur Auswahl und du darfst dich dann für einen entscheiden.
00:05:40: Und wenn du willst, kannst du gerade nochmal ein Satz dazu sagen?
00:05:43: Also Tee oder Kaffee fangen wir doch mal an.
00:05:45: ist das was bevorzugst Du?
00:05:47: ich bin Tee Trinker.
00:05:48: Ich war früher leidenschaftlicher Kaffeetrinker hab da allerdings festgestellt dass ich meistens den Kaffe nur geholt habe zwei Schlucke genommen weggestellt und den Rest weg geschüttet weil kalter kaffee schmeckt irgendwie nicht.
00:06:02: deswegen habe ich gedacht Tee trinken ist irgendwo nachhaltiger Den kannst du auch kalt trinken.
00:06:08: Sehr gut, Google oder KI-Assistent?
00:06:12: Boah!
00:06:14: An der Stelle bin ich tatsächlich so ein bisschen Oldschool eher Google.
00:06:18: Ich verwende natürlich hofsmäßig und natürlich jetzt auch für den Geschichtsverein häufiger auch mal die KI.
00:06:26: Kommt man gar nicht dran vorbei, ne?
00:06:28: Jaa...
00:06:28: Ich nehme immer noch einen Lexikorn
00:06:32: Ich hab den Prokurs noch.
00:06:35: Das letzte Exemplar, wo dann Sandra verkauft?
00:06:38: Den Joke hat man schon mal.
00:06:41: Ja okay, Dorfkneipe oder Rooftop-Bar?
00:06:45: Definitiv, ich bin Dorfkind.
00:06:47: Es gibt nichts Schöneres... Ist auch
00:06:48: gut so!
00:06:50: Netflix oder Lineares Fernsehen?
00:06:53: Auch Oldschool.
00:06:54: Lineare.
00:06:55: Also ich habe keinen Netflix Account und hatte nie einen Netflix Account
00:06:59: Und wir es doch nie einhaben?
00:07:00: Ich glaube nicht.
00:07:01: Also durch meine Nichten, klar kriegt man damit was da so läuft aber selbst noch nie genutzt.
00:07:08: Okay.
00:07:09: Metal oder Schlager?
00:07:12: Die Pommes Gabel wird hochgereicht.
00:07:14: Definitiv Metal!
00:07:17: Gehst du auch zu Konzerten oder?
00:07:21: Weniger jetzt werde ich demnächst nach Friedberg gehen.
00:07:26: Sisi Top.
00:07:28: Wir angucken...
00:07:29: Sehr schön
00:07:30: wenn die mal jetzt wieder hier in Landen sind, dass man das dann hier in der Nähe dann auch mal besuchen kann.
00:07:35: Ist
00:07:35: ja vielleicht auch das letzte Mal da so unterwegs?
00:07:37: Ja
00:07:37: ich befürchte es fast.
00:07:39: Okay, Feierabendbier oder After-Workshause?
00:07:42: Feieramtbier!
00:07:44: Feierammbier in der Dorfkneife mit Metal.
00:07:48: Und
00:07:48: dabei über ein Tatort reden.
00:07:50: Genau, da bin ich dann auch drin.
00:07:51: Tatort
00:07:52: bin ich tatsächlich raus!
00:07:54: Okay,
00:07:54: ich nicht.
00:07:55: Gut, dann müssen wir jetzt an der Stelle abbrechen und machen mal das hat ja überhaupt keinen Sinn mit ihr weiterzuregen.
00:08:00: Weihnachtsmarkt oder Hof-und-Gartenfest?
00:08:03: Das ist eine schwierige Frage.
00:08:07: So gesehen vom Geschichtsverein aus natürlich Weihnachtsmarkt weil wir im Weihnachtsmarkt offen haben und wir natürlich über den Weihnachtsmark ziemlich viel Publikumswecke haben Weil die Leute sich gerne mal kurz aufwärmen.
00:08:19: Oder wenn es draußen jetzt schlechtes Wetter ist an dem Weihnachtsmarkt, dann hier drin vielleicht auch mal im Trockenen ein bisschen stehen wollen.
00:08:26: Hof und Gassenfest ist das Museum halt zu weil hier im Hof eben praktisch die Wundertüte ist.
00:08:34: Nein im Endeffekt beide Feste sind schön.
00:08:37: Genau!
00:08:38: Das war auch eher so ein rhetorisches Ding.
00:08:40: ich weiß da kann man sich ganz schwer entscheiden zwischen dem einen oder dem anderen.
00:08:45: So, jetzt springt uns hier die Geschichte an.
00:08:48: Das ist ein sehr opulent ausgestattetes Museum für eine zwanzigtausend Seelengemeidende, für eine Stadt in der Größenordnung.
00:09:00: Reicht das noch vom Platz?
00:09:01: Also wie lange seid ihr denn jetzt hier?
00:09:03: Wir sind jetzt praktisch... Hier, das ist jetzt immer so ein bisschen schwierig gesagt Ursprüngliche alte Museum im alten Rathaus, das wurde ja damals dann direkt nach Gründung des Vereins mehr oder weniger aufgemacht.
00:09:18: Das war ein Jahre?
00:09:21: Also die Gründungen waren in den sieben Siebzig und wenn ich jetzt noch richtig im Kopf habe, ab seventy- acht haben wir das Heimatmuseum eröffnet.
00:09:30: Kurz darauf haben wir die Möglichkeit gehabt, dass bei Anfang der achtziger Jahre hier praktisch das landwirtschaftliche Museum mit aufbauen konnten.
00:09:39: also wir hatten eine lange Zeit Tatsächlich zwei unabhängige Museen, die wir in derselben Zeit aber immer offen hatten.
00:09:47: War dann natürlich personaltechnisch dann immer so ein bisschen Doppelbesetzung und jetzt haben wir um die Zeit zwanzig zehn ist dann die Stadt auf uns zugekommen hat gesagt Wir wollen eigentlich das alte Rathaus anders nutzen.
00:10:12: Ich habe mich auch entschuldigt, und er war Ending Story an der aber glaube ich auch niemand aktiv schuld ist.
00:10:17: Also das war keine Kritik bitte nach außen.
00:10:20: Auf jeden Fall war das dann praktisch die Anfrage der Stadt besteht die Möglichkeit dass der geschichtsverein hier rausgeht?
00:10:28: Und das waren natürlich im damaligen Verein erst mal so aufregungen.
00:10:33: wollen wir das macht das sehen bringt das was.
00:10:38: Es wurden dann aber eben entsprechende Vorschläge gemacht und Unterstützungen geboten, wo sie es zeitkreativ und lasst euch mal was einfallen.
00:10:48: Vielleicht können wir das auch so umsetzen?
00:10:51: Und wir hatten damals das Glück dass Lothar Gerstner der Architekt praktisch bei uns auch noch im Vorstand war und er hat das natürlich dann so ein bisschen in Angriff genommen.
00:11:02: Er hat dann eben mal Pläne gemacht, was man hier aus diesem Ensemble machen kann wie man das weiterentwickeln kann Und das waren, wie ich finde sehr schöne Ideen.
00:11:15: Wir hatten tatsächlich das Glück, dass die Stadt da mitgegangen ist und hat dann entsprechend, so angefangen hier praktisch leer zu räumen vorzubereiten.
00:11:33: Dann wurden konkrete Umbaupläne gemacht und dann kann Corona Corona war jetzt für uns als Verein natürlich sehr hinterlich, weil wir konnten nichts mehr machen.
00:11:48: Hatte aber so ein bisschen den charmanten Vorteil dass man dann natürlich ziemlich viel noch gestalten konnte, weil man musste jetzt das Museum nicht aufmachen und entsprechend konnten wir die Zeit dann auch ein bisschen nutzen hier das neue Heimatmuseum an der neuen Stelle entsprechend einzurichten zu gestalten Beschriftungen vorzunehmen Die Inventarisierung mal wieder zu aktualisieren.
00:12:13: Ich unterbreche, wo du gerade von Inventarisierung sprichst.
00:12:16: Weißt du wie viele Exponate ihr habt insgesamt?
00:12:19: Nein das kann ich nicht sagen.
00:12:21: Also wir haben weit über dreitausend Exponaten im Bestand.
00:12:27: Das ist natürlich immer so.
00:12:28: die Schwierigkeit was zählt man dann noch mit rein?
00:12:31: also ist der Geldschein Nummer eins aus der Inflation ein Exponat oder ist das Bündel der Geldscheine?
00:12:40: Also
00:12:41: das ist schon kumuliert diese Dreilausen.
00:12:43: Wenn wir das ein bisschen aufblasen will, da kann man das Einzel machen.
00:12:48: Man könnte die Liste wirklich exorbitant langmachen.
00:12:52: Er hat mich nur gerade mal interessiert.
00:12:54: Angefangen
00:12:54: von Fotografien, alte Fotografie haben viele vielleicht ein bisschen übertrieben gesagt Wir haben einige der nette Aufruf an die Hörerschaft, falls sie alte Aufnahmen von Proköbel haben.
00:13:07: Der Geschichtsverein ist gerne daran interessiert eine elektronische Kopie davon zu bekommen.
00:13:13: Kurzer Einblende
00:13:14: immer wichtig.
00:13:17: Nein also wir haben viel, sage ich setz schon wieder viele Fotografien.
00:13:22: Jede einzelne Fotografie ist im Endeffekt eigentlich ein Utensil, einen Gegenstand für das Museum oder für den geschichtsvereinen.
00:13:30: wenn man das jetzt alles zusammen rechnen würde sind wir weit über die drei.
00:13:36: So, du hast ja eben gesagt ihr seid ein Verein vielleicht haste auch noch mal paar Zahlen Datenfakten für uns.
00:13:43: mein Gründungsjahr haben jetzt schon abgearbeitet.
00:13:44: können wir schon Haken dran machen?
00:13:46: Genau nächstes Jahr Fünfzig-Jahre Feier?
00:13:49: Nächstes Jahr Fünftig-Jahrfeier fällt zusammen mit diversen anderen Verhältnigkeiten im nächsten Jahr.
00:13:55: Die LRG hat auch was und so weiter.
00:13:57: Schubkarrenfreunde
00:13:58: auch
00:13:59: Schubkarenfreunde überall.
00:14:00: Du
00:14:00: hast ihn auch
00:14:02: Das andere auch.
00:14:03: Ja, aber lass mal
00:14:03: das wieder.
00:14:04: Nach vier!
00:14:04: Ja
00:14:05: ja immer wieder gerne.
00:14:07: So dann schießt doch mal los.
00:14:09: Würfelmitglieder habt ihr?
00:14:11: Würfelfördermitgliedler?
00:14:12: Würfelaktive waren wir.
00:14:14: wo was und warum?
00:14:16: Ja vielleicht gehen wir da aus ein bisschen in die Geschichte rein.
00:14:18: also gegründet.
00:14:20: Die war damals engagierte Bürgerinnen und Bürger die sich zusammengefunden hatten in der Anzahl um die Dreißig, die in die Gründungsversammlung dann gekommen sind.
00:14:36: Nicht nur Urbruchköbler sondern tatsächlich auch viele Zugezogene, die sich eben für die Bruchköbler Geschichte interessiert haben.
00:14:44: und das zieht sich eigentlich so durch die Historie von Bruchköbel also von dem Geschichtsverein Bruch köbel durch dass viele zugezogene eigentlich ein Interesse daran haben mehr über Bruch Köbel zu erfahren und zu lernen.
00:14:57: Also wir haben zeitweise Neubürgerinnen und Bürger gehabt als Mitglieder im Verein, als aktiven Mitgliedern im Verein.
00:15:07: Als alteingesessene Bruchöbler.
00:15:10: Das ist eigentlich so ein kleines Phänomen vom Geschützten?
00:15:13: Ja es ist auch interessant ich bin ja auch zugezogen.
00:15:16: Ich bin ja erst seit neunzehnundsechzig hier.
00:15:21: Das war damals eine Generation die massiv mit aufgebaut hat.
00:15:28: Potensilien gesammelt haben, Texte geschrieben haben.
00:15:31: Wir hatten damals eben noch die Häftchen rausgebracht.
00:15:35: Das ist natürlich alles so.
00:15:37: Aufwendungen, die viel Personal brauchen, also viel Engagement und Mitarbeit in der Zwischenzeit.
00:15:46: wir haben immer noch hundert Mitglieder wobei da eben die Tendenz der passiven Mitglieder größer ist als der aktive Stamme.
00:16:00: Wir haben immer noch einen sehr guten Stamm an Personen, die uns jetzt hier praktisch im Museum helfen.
00:16:06: Dort die Dienste machen.
00:16:09: Wir machen das Museum immer auf am ersten Sonntag vom Monat in der Zeit von fünfzehn bis achtzehn Uhr oder eben praktisch bei Stadtfesten altstadtfest Weihnachtsmarkt.
00:16:21: beim Frühlingsfest hatten wir offen gehabt hat sich das tatsächlich auch überschnitten mit dem ersten sonntag vor monat.
00:16:27: Das war natürlich ideal.
00:16:30: Da haben wir praktisch immer so eine Rumpftruppe von zehn Personen, die dann eben regelmäßig helfen.
00:16:40: Darüber hinaus wird es tatsächlich momentan ein bisschen dünn.
00:16:44: Da fehlt uns tatsächlich so ein bisschen die Unterstützung in den Bereichen wo wir sagen lasst uns doch mal wieder einen Heft in Angriff nehmen oder lass uns noch einmal irgendwie ne neue Form der Präsentationen von Geschichte irgendwo überlegen.
00:17:00: Also
00:17:00: dieses ganze digitale, ja digitale Inhalte schaffen Content um auch die jüngere Leute anzusprechen?
00:17:06: Ja.
00:17:06: Wesen das jetzt hier gegenüber ist jetzt die Eisdiele und wenn dann Sommer ist verehren sich dann auch hier Menschen rein mit dem Eis in der Hand und gucken wir rein oder...
00:17:17: Das Interessante ist tatsächlich dass viele Kinder kommen und da haben im Museum ja dieses kleine Suchspiel ein paar Mäuse im Museum versteckt Und die Kinder können dann praktisch hier rumlaufen, die Mäuse suchen.
00:17:35: Das ist eigentlich so das wo man dann eher die Eltern dann praktische mit reinziehen kann.
00:17:40: Das heißt also die Kinder fangen an und wollen mal gucken was ist das?
00:17:45: Dann kommen die Eltern dazu und dann gucken sie sich die Sachen an und dann erklärt man ein bisschen etwas und dann sieht man dann wie auf einmal eine Neugierde entsteht.
00:17:55: Das ist dann mal so dieses Schöne beim Museum, wenn man dann halt auch wirklich sieht dass man Leute begeistern kann mit alter Geschichte.
00:18:03: Absolut und ich bin doch ganz gespannt du hast ja für uns noch etwas vorbereitet.
00:18:08: Hast du gesagt gehabt zu Beginn oder bei dem Vorgespräch wo wir garantiert keine Antwort drauf haben?
00:18:15: Also Richtung Kersturm war das glaube ich Ja genau.
00:18:19: Aber du hast jetzt schon gesagt die Exponate die ihr jetzt habt Das Sammeln von Exponaten oder den Aufbau vom Museum seinerzeit ist das wohl in der Ortskernsanierung.
00:18:30: Ist da wohl viel passiert, dass hier die Exponate zu euch gekommen sind?
00:18:34: Aber wie sieht denn da der Zugangsweg aus?
00:18:37: Also wenn jetzt jemand da eine Scheune ausmistet und dann sieht er auch, das könnte interessant sein bevor er es wegwirft, sucht ihr dann den Kontakt?
00:18:45: kennt er euch überhaupt?
00:18:47: Der potenzielle Lieferant?
00:18:50: Er hat das mit dem Kennen vom Geschichtsverein oder dem Heimatmuseum, das ist immer so eine Sache.
00:18:56: Kleine Anekdote vor geraumer Zeit hatte eine Glasfaser-Kabelverlegefirma an der Bahnhofstraße die Straße aufgerissen und ein Kabel verlegt.
00:19:09: dabei sind menschliche Knochen entdeckt worden.
00:19:12: Die Bauarbeiten wurden sofort eingestellt war völlig ratlos, wie da jetzt Menschenknochen hinkommen.
00:19:23: Man hatte glaube ich auch beim Rathaus angerufen.
00:19:25: die wussten aber auch keinen anderen Rat als die Polizei zu informieren.
00:19:30: das sind die Momente wo ich mir denke Geschichtsverein anrufen hätte man gesagt gut da war früher der Friedhof.
00:19:37: kein Wunder dass da Knochen zu finden sind.
00:19:41: Das ist halt immer so ein bisschen dieses thematisch.
00:19:46: Aber ich glaube es ist auch menschlich dann zu sagen wir Luftrufen lieber erst mal die Polizei an oder?
00:19:51: Ja, also das ging ja hier durch den Ort.
00:19:54: wie's Lauffeuer damals.
00:19:55: Ich hab
00:19:56: wieder nichts hüttbekommen.
00:19:57: Echt nicht?
00:19:59: Das weiß ich doch mal.
00:20:00: RTL stand schon in den Startlöchern für den Skandal des Bruchkümmler-Kindermörder so ungefähr.
00:20:08: Man schläft
00:20:09: wieder auf den Boy.
00:20:11: Man hätte es tatsächlich nur ein bisschen
00:20:12: ... Es hat sich aber innerhalb von ein paar Stunden eigentlich im Prinzip aufgeklärt, ne?
00:20:16: Nein, aber wo ich eigentlich darauf hinaus wollte der Geschichtsverein ist halt nicht wirklich präsent also er wird nicht wahrgenommen.
00:20:23: das ist halt so'n bisschen das Problem dass Geschichte halt immer so'nen langweiliges Image hat
00:20:30: Ist halt nicht fancy.
00:20:31: Ja
00:20:31: genau.
00:20:32: Also wir haben keine netten Klamotten an die irgendwie Hips sind.
00:20:38: oder wir haben jetzt hier nicht irgendwie tolle Musik im Hintergrund laufen, um irgendwie so ein bisschen Stimmung zu machen.
00:20:44: Oder wir bieten hier keine tollen Cocktails an?
00:20:46: Ihr braucht Tostessen die durchführen.
00:20:49: Sandra dein Job!
00:20:50: Ja
00:20:50: sowieso.
00:20:54: Das sind einfach so Sachen wo man natürlich mit dem verstaubten Image irgendwie rumgehen müssen.
00:21:01: das was man natürlich versuchen ist eben Werbung zu machen über unsere Veranstaltung und dadurch natürlich so ein bisschen auch eine Verbreitung zu bekommen.
00:21:11: Das ist ja natürlich schön, wenn man dann so eine Veranstaltungen hat wie letztes Jahr zum Thema Auswanderer aus Bruchkübel wo der evangelische Gemeindesaal mehr oder weniger aus allen Näden geplatzt ist weil so viele Leute gekommen sind.
00:21:25: das sind dann die Verbreitungswege.
00:21:27: und über diese Verbreitationswege lernen Leute den Geschichtsverein kennen haben dann auf einmal irgendwo eine Verbindung und denken dann, wenn da mal so ne Scheune ausgeräumt wird oder irgendwo ein altes Buch oder alte Bilder irgendjemandem in die Hand verheiratet.
00:21:42: Dass man sagt hey lass uns mal beim Geschichtsverhalten nachfragen ob die das möchten?
00:21:46: Naja wenn ich jetzt irgendwie einen alten Kram finden würde bei mir oben auf dem Dach und sage Boah das könnte was sein aber keine Ahnung ob das das mit Bruchkügel zu suchen hat.
00:21:56: Was gibt's da so Qualitätssicherungsmaßnahmen?
00:22:01: Wie geht ihr davor?
00:22:03: Wie stellt überhaupt sicher, dass das was mit Bruchköbel zu tun hat.
00:22:10: Wir haben natürlich einige Koryphäen im Verein, Bruch-Köbler alt eingesessene Koryphen die das dann auch immer in einen gewissen Kontext stellen können, noch den Motto kann das sein oder nicht sein.
00:22:27: Wichtig ist für uns grundsätzlich, dass man irgendeine Geschichte dazu erzählen kann.
00:22:32: Die Leute sind Grunde-Ehrlich.
00:22:35: Bisher zumindest.
00:22:36: Das heißt, wenn dann jetzt jemand kommt und sagt hier das habe ich in was weiß ich... ...Gota irgendwo auf dem Flohmarkt gefunden?
00:22:44: Das war halt alt, das war schön!
00:22:45: Ich brauch's nicht mehr.
00:22:46: Wollt ihr das haben?
00:22:48: Dann sagen wir sorry.
00:22:49: Danke danke.
00:22:51: Lauf mich kurz überlegen.
00:22:52: Nein danke.
00:22:54: Ja, aber
00:22:55: es ist ja auch keine böse Absicht, dass man danach fragt.
00:22:57: Nein!
00:22:58: Ich finde das auch schön.
00:23:00: wenn die Leute fragen, dass es genauso Scheunenauflösungen... Das ist jetzt der Vorteil für die anwesenden Personen, schwieriger für die, die jetzt nur vor dem Gerät sitzen.
00:23:12: Wenn man hier mal im Museum sich rumschaut wie viele Sensen und Sicheln und Rechen da sind, wenn eine Scheunenauflösung ist und dann wieder ne Sense und wieder ein Rechen.
00:23:25: Da sagen wir dann auch, sorry.
00:23:27: Gut jetzt sind
00:23:27: wir eigentlich durch aber man kann dann eben verweisen auf umliegende Geschichtsvereine oder eben praktisch das Zentrum für Regionalgeschichte beim Main-Kinzig-Greis.
00:23:37: wenn man das Gefühl hat dass das wirklich noch was
00:23:40: eine besondere Sätze ist.
00:23:41: Wichtiges
00:23:42: ist dann kann man da vielleicht auch nochmal nachfangen.
00:23:46: Also und jetzt wenn mir hier durch den Raum gehen würde durch die Räumlichkeiten an sich könnte mir der Frank Herwig zu jedem Exponat etwas erzählen?
00:23:55: aus dem Stehkreufe schwer.
00:23:57: Ja, aber du würdest mich dann hier schon so lang führen dass die Highlights mir schon alle nach und nach präsentiert?
00:24:02: Ich habe natürlich meine gewissen Highlights.
00:24:05: das ist auch das Interessante.
00:24:06: deswegen sage ich den Leuten immer mehrmals in Museum kommen weil abhängig davon welche Person gerade Dienst macht und erzählt hört man andere Geschichten andere Schwerpunkte und das macht es dann denke ich auch ein bisschen spannend dass es halt nicht eintönig wird.
00:24:24: Also wir haben eine Kollegin, die Frau Ebert.
00:24:27: Die ist die Korrifel für Diamantschleife ein.
00:24:30: Sie hat eine Leidenschaft für dieses Thema entwickelt.
00:24:33: Ist auch immer vorne in dem Reich von der Diamanschleiferei den wir aufgebaut haben im Heimatmuseum.
00:24:41: Die fragt die Leute auch aus ob man familiär vielleicht irgendwie eine Verbindung hat zu Diamantscheifen und sammelt dadurch wieder neue Informationen?
00:24:50: Das war ja ein riesiges Thema hier am Ort.
00:24:52: Das
00:24:52: war zwischenzeitlich tatsächlich ein, ich sag mal, ein wichtiger Industriezweig wo viele Leute untergekommen sind.
00:25:03: Ich kannte nur diese Firma Lachdiamant und da ganz am Ende vom Kirlen waren die.
00:25:18: Also Lach ist auf jeden Fall eine große
00:25:21: Industrie.
00:25:23: Oder erzähle ich gerade plötzeln.
00:25:26: Können wir das rausschneiden?
00:25:28: Wir
00:25:28: werden einfach hier unseren Faktenchecker dran setzen und es dann in die Schrone rein setzen, ja aber...
00:25:34: Sandra blamiert mal wieder mit der Halbwissen.
00:25:37: Ja, ich finde das gut!
00:25:38: Mut zur Lücke, mut zur Lücke.
00:25:41: Nein, wir hatten praktisch am Anfang von der Hauptstraße am Vierdukt da war der Hildebrand gewesen.
00:25:46: Der hat zum Beispiel die Schleifscheiben nicht hergestellt, aber aufgearbeitet.
00:25:52: Das heißt, wenn die Schleifschreiben abgewetzt waren, hat der die dann praktisch wieder aufbereitet.
00:25:58: Dass jemand Schleife dann wieder weiter schleifen konnte.
00:26:02: Aber lass uns mal vielleicht ein Schrittchen vorher gehen so vielleicht auch ganz interessant für die Hörer da draußen.
00:26:07: also ich fand das mega interessant als du damit angefangen hast.
00:26:11: wann wurde Bruchkübel das erste Mal erwähnt?
00:26:14: ja und Als ich hier reingekommen bin, fällt natürlich der Zeitstrahl auf.
00:26:19: Weil der Zeitstrahl ist ja nicht ein einfacher Zeitstahl, das ist ja ein Doppelder-Zeit-Strahl.
00:26:24: und was hat es denn damit auf sich?
00:26:26: Genau!
00:26:26: Also die Idee war praktisch wie wir das Museum jetzt neu konzipiert hatten dass wir so einen Zeitstrail praktisch aufbauen um einfach Geschehnisse die weltweit passiert sind in den zeitlichen Kontext von Bruchöbel zu setzen.
00:26:40: Das ist dann teilweise schon recht Interessant und spannend, wenn man zum Beispiel guckt.
00:26:46: Shakespeare, Romeo & Julia das ist dann praktisch Ende des sechzehnten Jahrhunderts geschrieben worden.
00:26:53: Das Rathaus natürlich nicht in der Form wie wir es heute sehen aber in der ursprünglichen Form war fünfzehnundzwanzig gebaut worden.
00:27:01: D. h. vor Romeo&Julia.
00:27:05: Hat das auch einen Balkon gehabt dass man da die Zähne hätte nachstellen?
00:27:09: Sorry, das ist jetzt ein bisschen...
00:27:14: Aber eigentlich auch wieder ein spannendes Thema
00:27:16: müsste.
00:27:18: Das Rathaus, das alte Rathauß, das ist eines meiner Wunschprojekte was wir irgendwann nochmal machen.
00:27:26: Wenn man Bilder vom alten Rathhaus im Wandel der verschiedenen Jahrzehnte sich betrachtet Was dort angebaut umgebaut weg gebaut neu dran gebaut komplett neu konzipiert wurde Es ist faszinierend.
00:27:42: Das ist eines der zentralen Gebäude am Platz gewesen, wo immer eine Veränderung war.
00:27:49: Also die deutlichste Veränderungen war als da noch der Schuppe dran gebaut war, wo früher die Feuerwehr Spritze drin waren.
00:27:59: Was?
00:28:00: Wusstest du das?
00:28:00: Nein!
00:28:01: Ich für mich
00:28:01: alles neu schreibe hier alles mit.
00:28:04: Ich schneide damit ich mir das dann nachher nochmal anschauen kann sogar.
00:28:07: Das es im Endeffekt praktisch in der Zeit noch vorm... Das war ja dann praktisch das Wiegehäuschen in der Mitte vom freien Platz gewesen und da war dann später die Feuerwehr untergebracht, bevor sie dann später in der Hauptstraße weiter oben die Residenz gekommen hat.
00:28:27: Wo jetzt ist Rote Kreuzis?
00:28:28: Ein
00:28:29: Stückchen weiter.
00:28:30: Da wo jetzt praktisch vom Ohl gegenüber
00:28:34: eigentlich
00:28:36: dieses Einkaufspassage ist, da war früher die Feuerwehre gewesen
00:28:41: Ja, das weiß ich auch noch.
00:28:42: Da können wir uns sogar noch dran erinnern.
00:28:44: Genau!
00:28:48: Aber wir gehen zurück an die Entstehungsgeschichte von Proköbel.
00:28:52: Prokököl tatsächlich urkundlich erwähnt ist das Zeitfenster nach jetzt neueren Erkenntnissen um siebenhundertfünfzig, siebhundertvierzig dokumentiert über Schenkungsurkunden, aufgeführt wurden.
00:29:14: Das heißt, dort wurde ein Mönch mit beauftragt die verschiedenen Schenkungen, die an das Kloster Fulda gemacht wurden entsprechend zu dokumentieren und aufzuschreiben damit man dann auch einen Überblick hat über die Besitzverhältnisse und wem man vielleicht irgendwo in der Messe einen besonderen Segen aussprechen muss für die Unterstützung.
00:29:36: Dort sind tatsächlich die Orte Rußdorf O Singheim und Butenstedt aufgeführt.
00:29:47: Und das sind tatsächlich die ursprünglichen Namen von Rostdorf, damals noch Issykeheim und Butterstadt gewesen.
00:29:57: Broköbel taucht da leider nicht auf.
00:29:59: Brokköbel kommt erst etwas später in den Urkunden vor aber die Zeit davor war praktisch dieser Flecken auch schon besiedelt.
00:30:10: Das sind tatsächlich so die ersten urkundlichen Erwähnungen, die jetzt noch praktisch nachvollziehbar sind.
00:30:18: Kopien davon haben wir praktisch im Museum auch ausgestellt, dass man das auch mal sieht wie es damals aufgeschrieben wurde.
00:30:26: Wir hatten vor ein paar Jahren Ausgrabung in Bereich Peller
00:30:31: II
00:30:33: Am Wald.
00:30:34: da sind Funde aus der Römerzeit entdeckt worden.
00:30:39: Das war so das Zeitfenster, ich glaube wenn ich es richtig im Kopf habe um zweihundert nach Christus.
00:30:45: Das heißt also auch die Grömer waren hier praktisch angesiedelt und man kann davon ausgehen dass natürlich dann entsprechend auch nennen wir sie Germanen oder irgendwelche anderen Urvölker praktisch hier schon gelebt haben und dann eben auf römisches Gebiet gekommen sind.
00:31:05: davor gab's aber auch schon eben entsprechende Grab Funde aus der Bronzezeit und auch aus der Steinzeit.
00:31:14: Das heißt, also auch in der Zeit war dieses Gebiet im Endeffekt schon besiedelt gewesen.
00:31:19: Aber ein bisschen weiter außerhalb?
00:31:20: Du hattest damals gesagt beim Bau der A-Sächsen sechzig sein gefunden
00:31:23: hat.
00:31:24: Genau da wurde dann praktisch ein großer Fund praktisch gefunden.
00:31:30: Das ist zum Beispiel auch interessant.
00:31:32: Im Wald gibt es verschiedene Sanddühnen.
00:31:35: sieht man jetzt so nicht, bei Sandbühnen hat man immer die Bilder von was weiß ich an der Nordsee oder oben dann praktisch so bei Danzig.
00:31:44: Dann praktisch diese großen weißen Sandbhühne.
00:31:49: das haben wir auch bei uns in Bruchkübler Wald und das ist ein Überbleibsel da von dass praktisch die Kinzig und der Main auch mal woanders geflossen sind als jetzt wo sie jetzt im Bett sind Säugen praktisch Muschelfunde, die wir hier zum Beispiel auch am Hang teilweise gefunden haben.
00:32:15: Dass das Wasser auch teilweise dann hier in der Vergangenheit
00:32:19: ist.
00:32:19: Meinst du jetzt die Straße am Hang?
00:32:20: Nein.
00:32:21: Ja, das Gebiet am Hang also wo die katholische Kirche
00:32:24: und unsere Familie... Also doch tatsächlich!
00:32:28: Da
00:32:28: sind Muscheln gefunden worden Wo man davon ausgeht dass eben praktisch Der Verlauf der Gewässer damals ein anderer war.
00:32:35: Das ist allerdings
00:32:37: nicht
00:32:37: hundert Jahre zuhundert.
00:32:38: Wann
00:32:38: sind diese Muscheln gefunden worden?
00:32:41: Ja, das finde ich gerade total spannend!
00:32:45: Dann müsste ich jetzt tatsächlich nochmal nachgucken.
00:32:46: Also jetzt mal ganz doof gesagt wenn ich aus dem Urlaub ein paar Muschel mitbringe... und verbuddelt die hier irgendwo.
00:32:53: Da kann ich für richtig Furore sorgen, oder?
00:32:55: Das
00:32:55: könnte dann in zwei Hundert Jahren natürlich dann noch mal für den Geschichtsschein spannend sein.
00:33:00: Kann das ein Historiker unterscheiden wie alt solche Muscheln sind?
00:33:04: Definitiv.
00:33:05: Ich
00:33:05: finde es gerade total interessant.
00:33:07: Also
00:33:08: es gibt... Mag
00:33:09: ich natürlich nicht.
00:33:09: Guck mich nicht so strafend an!
00:33:11: Nein, es gibt natürlich wissenschaftliche Methoden, wie man das dann überprüfen und kontrollieren kann.
00:33:17: Wir haben jetzt letztens entsprechend eine Gewehrkugel bekommen, wo jemand eben aufgrund des Umfangs und des Gewichtes dieser Kugel das errechnet hat dass es eine Bleikugel sein muss.
00:33:38: Und hat das entsprechend abgeglichen praktisch mit anderen Funden die aus der Zeit praktisch Nabollons gefunden wurden und hat das entsprechend dann auch so eindeuten können, dass das eben praktisch eine musketenkugel aus dieser zeit braucht.
00:33:57: Wo
00:33:57: wurde die gefunden?
00:33:59: Das wo findet man sowas?
00:34:02: Zufallsfunde.
00:34:04: Irgendwo entlang gelaufen dann auf dem Acker irgendwie drüber gestolpert.
00:34:07: Da liegt
00:34:08: ja eine Kugel.
00:34:09: Ja wir haben einige von solchen zufallsfunden.
00:34:13: also oben im museum gibt es zum beispiel praktischen überrest von einem karabiner den Mein Wehrmachtsoldat höchstwahrscheinlich auf dem Wege der Flucht, der Absetzung in den letzten Kriegsdagen dann praktisch dort im Wald entsorgt hat.
00:34:29: Das Holz verrottet das was übrig geblieben sind waren die Metallteile.
00:34:33: Das sind solche Funde, die wir hier natürlich auch im Museum haben.
00:34:39: Ansonsten haben wir teilweise Hufeisen alte Hufeisen, die voraussichtlich datiert in den Zeitfenster Form, die da verwendet wurde auf den dreißigjährigen Krieg zurückgehen.
00:34:56: Und ich sage die Landwirtschaft sorgt natürlich dafür dass halt das was unten ist ab und zu mal nach oben kommt.
00:35:04: wenn man dann eben mit wachem Auge dort dran geht dann kann man sowas dann glücklicherweise ab undzufinden.
00:35:13: manchmal wird es immer wieder zugeschüttet dann ist es wieder weg.
00:35:16: Na gut Napoleon war hier Also hat ja Hano übernachtet und hat da, ich will jetzt hier nicht tiefer einsteigen.
00:35:23: Da weißt du mehr als sich zu berichten?
00:35:24: Aber wir haben ja das Lambois fest und wir haben den Napoleon und da wird auch irgendwie eine Kugel hier noch rumliegen vielleicht doch mehr.
00:35:31: Ich
00:35:31: gebe mal davon aus dass da noch mehr noch um liegt.
00:35:34: Es hat der Boden ist hier natürlich sehr sumpflich gewesen also speziell im Kernbereich Bruchköbel Das Niederried die Seewiesen Das sind ja allein schon die Begrifflichkeiten, die auf viel Wasser und Sumpf irgendwo hinweisen.
00:35:52: Und alles das was dort reingefallen ist dann natürlich irgendwann abgesagt in den Boden weil die Gebiete damals auch noch nicht so landwirtschaftlich genutzt wurden wie sie heute teilweise exzessiv genutst werden.
00:36:06: Was ist denn so aus deiner Sicht das Highlight der Exponate hier?
00:36:10: Also ich muss ja sagen, ich fand das Suchbild vorne ziemlich cool.
00:36:14: Mit dem Suchbild meinte ich die Aufnahme der Luftausnahme von neunzigzehntsechsunddreißig.
00:36:18: wenn man dann versucht sich in Bruchkövel damals zu orientieren auf einmal hat wir da einen ganz anderen Blick drauf und stellt fest, oh das ist die Heinstraße und das ist ja die Bahnhofsstraße.
00:36:27: aber da musste ich im Moment nachdenken.
00:36:29: Ja so ein spezielles Highlight kann ich gar nicht sagen.
00:36:34: Vielleicht wenn man... erweitert betrachtet.
00:36:39: Das, was ich als ein Highlight finde ist zum Beispiel der Testabguss von dem Wandreljev, das jetzt am Stadthaus hängt und was ehemals an Bürgerhaushängen.
00:36:52: Wir haben von der Stadt tatsächlich eben in Leihgabe diesen Testabguß bekommen und es ist sehr spannend allein zu sehen, was für einen Detail reicht.
00:37:08: ein Künstler dort reingesteckt hat und wie häufig praktisch die Bruchköbler Ortsteile in diesem Bild auftauchen.
00:37:16: Und welche Symbolik im Endeffekt dort mit verknüpft ist, das ist jetzt auch so ein kleines Suchspiel um vielleicht dann auch so'n bisschen Anregung zu bieten mal ins Heimatmuseum zu kommen.
00:37:32: Das war praktisch der Testentwurf.
00:37:36: Habt ihr das Original, das am Stadthaus hängt auch farbig gestaltet?
00:37:42: Ich hab' das nie als Farbigstatt wahrgenommen.
00:37:44: Du, Thorsten?
00:37:47: Ach du redest hier.
00:37:47: Hallo!
00:37:48: Ja
00:37:49: ja.
00:37:49: Du noch da?
00:37:50: Ich bin noch da.
00:37:50: Thorsten
00:37:51: versink grad im Wimmelbild.
00:37:52: Ich bin total im Wimmelbild und ich bin hier beim Karneval.
00:37:54: Da bin ich glaube ich gelandet.
00:37:55: Ich habe das nie
00:37:56: farblich wahrgenommen...
00:37:57: Die roten Lippen ist ja in der Nackte drauf.
00:38:00: Ein Nackter.
00:38:03: Das ist jetzt das Interessante, wenn man jetzt praktisch diesen Testdruck mit dem Original vergleicht.
00:38:09: Ja?
00:38:10: Das ist nicht eins zu eins identisch.
00:38:11: Ah okay!
00:38:12: D.h.,
00:38:13: da sind Veränderungen zum ursprünglichen Modell, zum tatsächlichen Modellen entstanden.
00:38:19: Das Bild hatte damals, es wurde dann eben im Vorfeld der Bevölkerung präsentiert und dann konnte jemand das... Da habe ich die
00:38:27: Sprit unterbrechen.
00:38:28: Wann war das als das Bild erstellt wurde?
00:38:33: Wenn meine Augen besser
00:38:34: wären,
00:38:37: könnte ich das tatsächlich auf dem Schild lesen.
00:38:39: Es war in den Achtzigern.
00:38:42: Wir reichen die Informationen nach.
00:38:44: Aber ist das so dein persönlicher Favourite?
00:38:49: Nein, das ist eins davon.
00:38:50: Das andere ist tatsächlich wir haben ein paar knoblich schiebe bei uns im Museum.
00:38:59: Der war da beim Schwimmbad, bei der Friedhofstraße.
00:39:02: Da sind wir früher zum Skivachsen hingegangen.
00:39:04: Genau,
00:39:05: genau.
00:39:06: Und Herr Knoblich hat tatsächlich früher Skia selbst hergestellt und diese Skia haben ein Logo obendrauf dass das Skia aus Bruchköbel sind.
00:39:20: Das ist natürlich etwas womit jetzt andere Geschichtsvereine hier im Umland nicht unbedingt wuchern können.
00:39:27: Also ich meine, die haben alle ihre Kälte.
00:39:29: Die haben alle seine Zentrifugen.
00:39:31: Die hat das Gerippt und den Bambel irgendwo stehen.
00:39:35: aber Schier, die in dem Ort hergestellt wurden, das hat keiner gesehen.
00:39:39: Wo ja
00:39:39: auch weit und breit keine Berge zu sehen sind.
00:39:41: eigentlich ist es auch schon eher untypisch.
00:39:43: Ich mein gut wir haben jetzt auch kein Diamantminen...
00:39:46: Wie das klingt?
00:39:46: Wir haben da früher unser Stiel gewachsen also es war mal ein Bruder.
00:39:49: Ja, anyway!
00:39:51: Wie gesagt, früher hat der
00:39:52: Stiel sich hergestellt.
00:39:53: dann wurden dann irgendwann
00:39:55: die
00:39:56: Kunststoffschier irgendwo Mode.
00:39:59: Dann hat er sich darauf gesteift, praktisch nur noch die Bindungen aufzubauen und eben die Schiere zu präparieren.
00:40:05: Die eigene Produktion war dann irgendwann eingestellt.
00:40:09: Es gab es hier spannende Produkte in Bruchköbel zu kaufen, die hergestellt wurden.
00:40:13: das ist ein Stichwort für mich.
00:40:14: wir geben ab in die Werbung.
00:40:20: Liebe Hörerinnen, liebe Hörern.
00:40:23: an dieser Stelle wissen wir unseren kleinen Podcast.
00:40:33: So Frank, du weißt was jetzt kommt.
00:40:36: Wir machen jetzt ja keine Werbung für irgendwelche Sponsoren sondern wir machen Werbungen für unsere schöne Stadt Bruchköbel und fragen dich als wahrscheinlich einer der wenigen Personen in Bruchköbel, der die Stadt so kennt wie kein anderer geben wir jetzt die Chance einfach mal ein bisschen Werbung zu laufen für ein Örtchen eine Gaststätte ach was auch immer für Metallenswert hält.
00:40:59: Ja, das ist natürlich jetzt spannend weil es viele interessante Orte gibt in Bruchköbel die man auf jeden Fall sich anschauen besuchen sollte wo ich sage auf jeden fall interessant weil auch historisch interessant ist tatsächlich unser Schwimmbad?
00:41:20: Das wissen wir wahrscheinlich auch nicht mehr viele.
00:41:22: aber Freibad in Bruchköbel war tatsächlich das erste Freibat im Kreisgebiet Hanau.
00:41:30: Das ist in den dreißiger Jahren praktisch erschaffen worden, eröffnet worden und war tatsächlich dann lange Zeit eben das Schwimmbad im Altkreis Hanau gewesen.
00:41:45: Über die Jahre ist dann ein Hallenbad dazugekommen.
00:41:50: Viele werden sich natürlich noch dran erinnern vor der Reinhold-Katastrophe.
00:41:55: Das wird tatsächlich auch ein sehr hohes Schwimmbad hatten, fünf Meter Turm.
00:42:01: genau deswegen ist das Becken auch so tief.
00:42:05: wenn man heute dann praktisch im Schwimmbad ist und denkt sich so naja Gott da ist jetzt das Einerbrettchen für was brauchen wir jetzt die?
00:42:12: Was sind das?
00:42:12: Vier Meter Achtzig Wassertiefe?
00:42:17: Das ist natürlich so'n bisschen... Wenn mal die Historie dazu kennt und dann auch die alten Bilder dazu sieht.
00:42:23: Ist das halt schon irgendwo faszinierend?
00:42:24: Das ist halt Geschichte, es ist nicht mehr das was es ist.
00:42:28: Spannend war das hier quasi so eine Tourismus Attraktion gewesen kann ich mir vorstellen.
00:42:32: Komm wir gehen schwimmbad wo gehen wir dahin denn da?
00:42:34: Bruchköbeln natürlich
00:42:35: definitiv.
00:42:36: also wenn man mit
00:42:37: der Eisenbahn dann bestimmt vom Bahnhof gelaufen
00:42:41: ja oder ist da viele natürlich dann gelaufen generell von den anderen umliegenden Ortschaften her oder mit dem Fahrrad.
00:42:49: Wenn man alte Aufnahmen sieht vom Freibad, war das natürlich wunderschön dekoriert.
00:42:54: War das dann entsprechend schön trappiert mit einer Brücke und mit einem Gelände und vielen, vielen Blumen?
00:43:01: Also es war halt auch wirklich ein schönes Fleckchen wo man dann seine Zeit verbringen konnte.
00:43:08: Da hat's ein bisschen verloren muss ich sagen an Reiz aber ist ja eher so ein Sportschwimmbad geworden.
00:43:16: Mit der Zeit verändert sich dann natürlich so ein bisschen die Bedeutung.
00:43:20: Was es halt nicht verändert hat, ist halt die Beteutung für Kinder und Jugendliche nicht.
00:43:25: Es war früher der Sammelpunkt für Kinder- und Jugendlichen im Sommer wenn's warm war.
00:43:31: Das ist heute noch so.
00:43:33: Bevor wir jetzt nochmal auf das Thema Zug und Eisenbahn kommen, da hast du ja auch noch eine spannende Geschichte in Petto.
00:43:39: Lass uns da nochmal einen Schritt zurückgehen in den Größeren.
00:43:41: Da hast Du in dem Vorgespräch was von einem Facher erzählt.
00:43:45: Ja, der
00:43:46: Farrer Ritius.
00:43:48: Das ist ein bisschen eine sehr spannende Geschichte weil das eine sehr gut dokumentierte Geschichte ist.
00:43:57: Der Farrere Ritios war ein Pfarrer der in dem Jahrhundert hier in der Region tätig war ursprünglich gar nicht für Bruchköbel zuständig sondern eher für Ostorf zuständig.
00:44:10: in der Zeit des dreißigjährigen Krieges mit den ganzen Verheerungen, die wir hatten, waren dann auch für andere Bereiche zuständig und unter anderem auch für Bruchköbel.
00:44:22: Und sechzehnhundertvierunddreißig ist es eben zu dieser großen Katastrophe gekommen.
00:44:29: als dann hier entsprechend die kaiserlichen Truppen gekommen sind um Hanau zu entsetzen, die von den Schweden besetzt waren sind natürlich die Einwohner von Brochköbel mit dem Fahrizius hinter den Mauern von Hanau gezogen, in der Hoffnung dort in Sicherheit zu sein.
00:44:50: Und die Heere, die dann vor den Statttoren Hanaus gelagert haben hier im Endeffekt alles verwüstet und vernichtet.
00:45:02: Die Menschen, die es nicht geschafft haben hinter die Stadtmauern, sind zum überwiegenden Teil getötet worden.
00:45:11: Und auch hinter den Stadtmauern war das Leben kein sicheres Leben.
00:45:18: Bunge solchen haben dort viele, viele Menschen auch dahingerafft.
00:45:24: von Fararizios ist tatsächlich erhalten geblieben dass er auch in Hanow seine Frau und seine Tochter bestatten musste die an der Pest gestorben sind.
00:45:37: Das ist halt alles so ein bisschen erhalten geblieben, dadurch dass er das Kirchenbuch gepflegt hat und weitergeführt hat.
00:45:43: Und das sind natürlich Dokumente, zeitgeschichtliche Dokumete die uns einen Fenster bieten in diese Vergangenheit.
00:45:53: Eine Passage aus diesen Aufzeichnungen war sehr deutlich.
00:46:02: als er dann praktisch nach der Befreiung von Hanau wieder an den Fleckenbruchköbel kam, hat er dann zu Buche geführt.
00:46:12: Es war nichts mehr an den Eingescherten Kirche übrig als die Ruderer oder die bloßen Maueren wie wir leider mehr als zu viel Wissen erfahren mussten dass im Jahr des Herrn XVI, Vier und Dreißig der Ort bis auf zwei oder drei Häuser eingeäschert wurden.
00:46:38: Kirche war auch lange Zeit danach sehr runtergekommen.
00:46:44: Es wurde, also das Dach war eingestürzt.
00:46:47: es waren tatsächlich neben dem Wehrturm vielleicht noch Teile der Grundmauer übrig gewesen.
00:46:53: im Kirchenschiff sind Hollunderbüsche oder Bäume gewachsen.
00:47:00: Es wurden notdurftig in den nachdem Dreißigjährigen Krieg.
00:47:08: Versucht irgendwie was aufzubauen wieder.
00:47:12: Das hat aber auch nicht lange Bestand gehabt, weil Ende des siebzehnten Jahrhunderts dann auch wieder andere Kriegsparteien hier durchmarschiert sind und dann auch etwas verwüstet haben.
00:47:25: Insoweit ist die Kirche eigentlich immer so ein Provisorium geblieben bis im achtzehnte Jahrhundert.
00:47:32: Die Kirche tatsächlich neu errichtet wurde.
00:47:37: Boah könnte man fast einen Film drüber drehen oder?
00:47:39: Also hochdramatisch.
00:47:41: Ja, vor allem...
00:47:42: Wie viel Einwohner hatte denn da Bruchköbel?
00:47:44: Weißt du das zufällig?
00:47:45: Also Bruchköbel.
00:47:46: die Einwohnerzahl jetzt muss ich kurz in meine Unterlagen gucken war nicht allzu groß.
00:47:59: es waren auf jeden Fall um die zwei Hundert die dann letztlich übrig blieben.
00:48:09: und in Hanau dann an der Pest sind dann praktisch hundertvierunddreißig Bruchköbler gestorben und entsprechend diejenigen, die im Ort geblieben sind.
00:48:23: Entsprechend natürlich auch eine gewisse Anzahl.
00:48:26: Und das war dann praktischen nach, praktisch diesen harten Verheerungen, die dann in den sechzehn fünf dreißig, sechszehn vier drei sechszehne fünfe dreißzig passiert sind.
00:48:39: War das natürlich dann auch sehr schwierig für diese bei Hundert, die überlebt haben?
00:48:45: Das war ja nichts da.
00:48:48: Es waren keine Lebensmittel, die Felder waren verbrannt.
00:48:52: Die Güter, die irgendwo eingelagert waren, waren entweder weg oder vernichtet.
00:48:57: Es stand kein Haus.
00:48:59: Es hatte keinen Dach über dem Kopf und das Vieh war weg.
00:49:04: Das musste alles erst mal wieder aufgebaut werden.
00:49:08: Und es ging dann nur
00:49:10: über Gemeinschaft?
00:49:12: Definitiv!
00:49:13: war halt natürlich dann auch wichtig, dass eben eine Unterstützung da war.
00:49:19: Die Kirche hat natürlich auch einiges an Strukturen wieder geschaffen.
00:49:24: also der Pfarrer war weiterhin in seinem Amt und hat natürlich dadurch auch so ein bisschen diese Gemeinschaft am Leben
00:49:32: halten.
00:49:33: Was ist denn das Story oder?
00:49:34: Also wir haben heute muss man dazusagen Wir haben heut einen sommerlichen Tag.
00:49:37: Wir haben heute Freitag im Mai und draußen auf dem freien Platz gerade gegenüber von der Kirche, da tobt das Leben.
00:49:47: Das sind Leute am Feiern, am Tanzen, am Singen, am Lachen und so weiter.
00:49:52: Man hört die Stimmen wenn man raus geht vor die Tür und sie haben sich dann so ein Bild vergegenwärtigt ist lange her klarer Fall.
00:49:59: aber in der Eindringlichkeit wie du es grad schilderst ist das schon beeindruckend hinterlässt was
00:50:05: ja
00:50:09: okay.
00:50:09: jetzt müssen wir mal wieder bisschen Unterhaltung machen.
00:50:11: Frank
00:50:13: nette Themen finden
00:50:15: Mette Themen finde ich.
00:50:16: Wie
00:50:16: wäre es mit ein paar netten Anekdoten über die Bruchhöbler Geschichte?
00:50:19: Unbedingt hauraus.
00:50:20: Ja,
00:50:21: diese beklemmende Stimmung wieder so ein bisschen...
00:50:23: So ein paar Anek-Doten vielleicht auch zu den Stadtteilen mit reinnehmen.
00:50:27: Ja na?
00:50:29: Das ist das ist auch eines unserer Probleme.
00:50:32: wenn man sagt Geschichtsvereinbruchhöbel denken die meisten aus ihren Ortsteilen, ah ja die sind halt für Bruch Höbel zuständig.
00:50:40: nein wir sind der geschichtsvereinen für alle Stadtteile von Bruchköbel.
00:50:43: Das heißt, also uns interessiert natürlich auch die Geschichte praktisch der umliegenden Gemeinden.
00:50:50: Also nicht der Umliegengemeinde, Ortsteile von der Bruchköbel.
00:50:54: Geschichten der anderen.
00:50:57: Früher waren es tatsächlich umliegende Gemeinden vor der Gebietsreform und ich weiß nicht ob... Ich gehe mal davon aus, ihr habt das auch noch ein bisschen mitgekriegt?
00:51:08: Ihr seid ja zwei Tage älter als ich Jeder ist sich, ein Ober- und Buddha-Stadt waren dann relativ früh auch dabei.
00:51:18: Als es hieß wir gründen jetzt die Stadt Bruchköbel oder die Großgemeinde Bruchköbel.
00:51:25: Die Rostoffer waren da wohl noch nicht so ganz überzeugt davon.
00:51:31: Ja, die sahen sich eher in Hanow.
00:51:39: Hat sich dann natürlich irgendwo geregelt aber es gab halt immer diese Zwistigkeiten zwischen den Ortsteilen.
00:51:47: Das
00:51:48: beste Beispiel ist, wenn man die Anekdote mit der Eisenbahn... Also die Eisenbahn wurde mehr oder weniger geplant von.
00:51:59: Da sind die ersten Überlegungen angestellt worden, dass man eine Strecke von Hanau nach Windecken baut und dann waren wohl auch Überlegung wo baut man jetzt praktisch so Hältepunkte hin?
00:52:13: Und jetzt haben wir die umliegenden Ortsteile waren wohl nicht Happy da drüber, als man sie gefragt hat.
00:52:23: Wollt ihr so was?
00:52:24: Es ist immer die Gefahr dann gewesen.
00:52:28: und ja dann wandern unsere Landwirtschaftsmenschen in die Industriezentren und stehen uns aber nicht mehr als Arbeitskraft zur Verfügung.
00:52:39: Deswegen also ist zumindest in der Chronik so verfasst hatte Rostow sich dagegen ausgesprochen dass er einen Haltepunkt bekommen.
00:52:50: Dann wurde das eben von der preußischen Planungskommission dann eben gesagt, gut, dann bauen wir das dann eben nördlich vom Bruch Höbel.
00:52:59: Dann ist es auch so ein bisschen ... Das Nieder-Issichheim da ein bisschen hinkommt.
00:53:04: Die Rostoffer können daher auch hinkommen und so wurde dann praktisch entsprechend Der Bahnhof dorthin gebaut wo er heute steht.
00:53:13: Das waren massive Baumaßnahmen wenn man sich das heute vorstellt.
00:53:19: In Nord wurde tatsächlich eine Einkerbung in den Berg gegraben und es musste vorher eine Rampe aufgeschüttet werden aus dem Kürde hoch, weil wir da tatsächlich eine große Steigung haben.
00:53:34: Und damit der Zug das dann auch wirklich bewältigen kann – das waren ja damals keine großen Lokometiven, das waren eher kleinere Lokometifen – musste da bereits diese Rampe geschaffen werden um dann auch den Hüppel hoch nach Ostheim zu kriegen.
00:53:53: Sondern dann haben das die Rostdorfer gesehen und haben gedacht, äh so schlecht scheint es ja nicht zu sein.
00:54:00: Ja dumm gelaufen ne?
00:54:01: Ja wobei diese andere Überlegung mit den Arbeitern auch
00:54:04: absolut für die damalige Zeit total nachvollziehbar ist.
00:54:08: Auf jeden Fall ist eben dokumentiert dass Rostorf drei Anläufe versucht hat bei der Bahnkommission noch einen weiteren Haltepunkt irgendwo mit einplanen zu können, der dann eben bei Rostauf liegen sollte.
00:54:26: Die drei Bescheide wurden allerdings alle abgelehnt weil A-Prochköbel schon nicht so weit weg ist.
00:54:33: Das heißt also auch fußläufig zu erreichen.
00:54:35: und aber das Problem ist dass aufgrund der Steigung Das zu schwer wäre jetzt praktisch von Bruchkübel anzufahren in Rostow wieder anzuhalten, danach wieder schwungzunehmen um dann den Hübel zu kriegen und deswegen wurden alle drei Bescheide dann praktisch
00:54:51: abgelehnt.
00:54:51: Ja interessant!
00:54:56: Ja das zum Thema Mobilität ne?
00:54:59: Alles nicht so einfach.
00:55:00: und vor allen Dingen damals gab es auch schon ein ordentliches Antragswesen ja?
00:55:04: Das muss man sagen.
00:55:06: Deshalb vielleicht möchte ich jetzt in den Rostower natürlich nicht so nahe treten in dem Ganzen.
00:55:13: Man muss natürlich auch sagen, dass Rostdorf wirtschaftlich eine viel größere Bedeutung im Mittelalter hatte und auch in der frühen Neuzeit als zum Beispiel Bruchköbel.
00:55:24: Bruchköbel war tatsächlich so eher der kleine Marktflecken unten im Tal.
00:55:29: Im Sumpfgebiet Rostow war ja ein bisschen am Hang oben gelegen, nicht an der hohen Straße.
00:55:35: Er hatte aufgrund praktisch der Vorgeschichte mit den Antonitern natürlich auch eine wirtschaftliche Bedeitung gehabt auf den Handelswegen.
00:55:44: Wie groß die Bedeutung von Rostow tatsächlich war im Verhältnis zu Bruch Köbel, zeigen dann solche Statistiken aus dem fünften in sechzehn Jahrhundert.
00:55:52: Wenn dann praktisch ein Rostov irgendwo eine Anzahl von zweihundert Pferden genannt wird?
00:55:58: In Bruch köbel zwei
00:56:01: und die waren vom Ox
00:56:05: das wäre jetzt Familien historisch sehr interessant zu prüfen wie lange die Familie schon in Bruch köbel.
00:56:11: ich glaube nicht Quereinsteiger dann waren, das hatte er ja im Vodkast erzählt.
00:56:16: Ich schweife schon wieder ab Entschuldigung.
00:56:18: Ja,
00:56:18: alles gut.
00:56:19: Ich
00:56:19: war da ganz strafend an.
00:56:20: Nein, ich sage Antonita... also man könnte viele Geschichten jetzt über die Antonite erzählen wieso Butterstadt heute immer noch katholisch ist in einer rein protestantischen Region?
00:56:35: Das hängt natürlich auch mit denen zusammen mit den Antonitern dass das natürlich irgendwo eine Beeinflussung hatte.
00:56:42: Wenn man Butterstadt den Berg runter fährt, kommt man nach Nieder-Issichheim und Ober-Isichheim.
00:56:50: Wenn man dann die Historie reinguckt das war früher ein Ort gewesen Das war eher unten da wo das Schützenhaus jetzt war.
00:56:56: Da war eigentlich ursprünglich mal die Ansiedlung Und dadurch dass aber der Krebspaar immer wieder übers Ufer gestiegen ist haben die Leute dann irgendwann gesagt nein Es macht keinen Sinn wenn wir die Hütte jedes Mal im Frühjahr oder im Herbst dann praktisch unter Wasser haben.
00:57:13: Lass uns mal auf die Hänge hochgehen, deswegen gibt es dann einen Nieder- und ein Ober-Issichheim.
00:57:19: Und zwischen Nieder und Ober-Isichheim gibt's ja auch schon eine gewisse historische Rivalität.
00:57:26: Schön mit dem Beispiel gebracht als der Fußballplatz in Nieder Isichheim flutlicht bekommen sollte.
00:57:35: Und auf der anderen Seite die Eintracht Ober- Issich-Heim eine Spielstätte suchte.
00:57:40: Dann hat sich das Stadt gesagt, wir haben doch in Niedersichheim den Fußballplatz, den könnt ihr doch mit nutzen!
00:57:47: Und dann haben die Nieder-Issichheimer gesagt, na ja, die wollen wir aber hier nicht.
00:57:51: Dann hat die Stadt gesagt, da gibt es aber auch kein Flutlicht!
00:57:55: Also war das dann so der Deal?
00:57:57: Die Ober-Isichheimer durften auch dieses Gelände mit nutzen, man musste sich engagieren.
00:58:02: dafür haben sie beide das Flutlicht gekriegt und deswegen haben wir am Fußballplatz in Nieder Ischheim tatsächlich auch zwei Vereinsräime eins von der Eintracht und eines vom TSV.
00:58:17: So kann es gehen, da wird ein Deal ausgehandelt und dann müssen sich alle irgendwie anpassen.
00:58:22: Frank wenn du so durch den Ort gehst kannst du da eigentlich noch normal hier so an den Häusern vorbeigehen oder sagst dann immer einen Teil von deinem Kopf?
00:58:32: Da war dies, da war jenes ja weil wir laufen durch den ort und wir haben ja nicht das Hintergrund wissen wie Du Wie geht ein Frank Herwig Durchbruchkörbeln?
00:58:43: Ich würde sagen, bei mir ist es noch nicht ganz so extrem wie es jetzt praktisch bei der älteren Generation ist.
00:58:49: Also wenn ich dann teilweise meinen Vater mit seinen Freunden sehe, wenn die dann anfangen zu erzählen und dann erzählen die aber wer wann wo in dem Haus gewohnt hat?
00:58:58: Und mit wem der, die dann irgendwo zusammengezogen, umgezogen weggezogen... All diese Geschichten, diese Familiengeschichten, dieses Beziehungsgeschichten das ist natürlich ein bisschen das Spannende Wählt mir natürlich so ein bisschen jüngere Generation, da hat man nicht die tiefen Einblicke drin.
00:59:20: Aber man hat schon ein bisschen Gespür für Veränderung von Gebäuden.
00:59:27: Einfaches Beispiel als kleines Kind ist man beim Bonnmarkt am Parkplatz gelaufen und stand an der Pferdekoppel Und meine Tante hat immer gesagt, die Pferde sind Whiskey und Gin.
00:59:46: Pferden bin ich als kleiner Stöpsel irgendwo groß geworden.
00:59:49: Danach ist praktisch die Pferdekoppel weggekommen und dann ist ein Parkdeck geschaffen worden.
00:59:55: Dieses Parkdecken war sehr lange prägend für den Ort, es war für einige Jugendliche auch immer ein zentraler Treffpunkt im Ort weil man hatte wenig Alternativen wo man dann als Jugendlicher vielleicht seine Zeit verbringen kann.
01:00:10: das ist mittlerweile auch Geschichte.
01:00:13: oder das neue alter Rathaus Also das Rathaus, was es nicht mehr gibt.
01:00:19: Ja wir waren ja eine Zeit lang die einzige Stadt im Umkreis mit zwei ungenutzten Rathäusern.
01:00:26: So kann man's natürlich auch sehen.
01:00:28: Ein weiteres Interessante zum Beispiel ist meine Oma hat am Rathause gelernt und gearbeitet und die hatte angefangen eben alten Rathouse nach dem Krieg, hat dort gearbeitet erste Person im neuen Rathaus, die dort im Standesamt getraut wurde.
01:00:52: Das Rathaus kennen jetzt vielleicht noch die Menschen.
01:00:57: so um die zwanzig,
01:01:01: fünfzehn
01:01:01: wird schon schwierig für die ganzen Jüngeren.
01:01:05: Die kennen das gar nicht mehr.
01:01:07: Ja!
01:01:07: Das ist vergangen Geschichte.
01:01:09: und das ist das wo ich sage da sollte man vielleicht ab und zu auch einfach mit einem auf einen Auge durch den Ort gehen und gerade ein Blick auf das Werfen, was sich verändert.
01:01:22: Und vielleicht auch mal Dinge nochmal neuer betrachten oder anders betrachten, auch wenn man schon tausendmal dran vorbeigegangen ist.
01:01:32: Mein schönstes Beispiel ist immer wie viel Zifferblätter hat der Kirchturm Uhr?
01:01:39: Ich werde es jetzt nicht beantworten!
01:01:42: Ich kann es jetzt auch nicht sagen.
01:01:43: Also ich sehe immer zwei, ich achte aber auch nicht so drauf wobei man sieht ja von vorne nur zwei.
01:01:50: müsste man jetzt eine Exkursion machen?
01:01:51: wollen wir das in unserer lieben Hörer als Hausaufgabe.
01:01:53: Wir laufen da heute nicht hoch oder?
01:01:57: Das
01:01:58: wäre jetzt tatsächlich eben von meiner Anregung einfach um zu zeigen macht die Augen auf und guckt euch den Ort wirklich an.
01:02:06: Sieh man viele, viele Ecken, viele Gebäude.
01:02:08: Die hat man tausendmal gesehen und man hat sie aber nicht mal bewusst gesehen.
01:02:12: Und ist er dafür so ein bisschen zu schärfen?
01:02:15: Das kann sehr spannend
01:02:17: sein!
01:02:18: Gibt den Leuten nochmal einen Tipp?
01:02:19: Hast du noch einen zweiten Bänger, den ihr jetzt hier raushauen könntest?
01:02:23: Naja ich sag mal was vielleicht auch interessant ist weil der Platz jetzt auch neu gemacht wurde, also relativ neu gemacht würde, der Trompeterstein.
01:02:37: Wissen alle ungefähr, dass es so was gibt?
01:02:41: Man weiß nicht ungefähr wo's ist.
01:02:43: Ich könnte jetzt gar nicht mal sagen ob er an der gleichen Stelle geblieben ist.
01:02:47: Soweit ich weiß ja
01:02:48: okay aber die Sandra weiß jetzt nicht.
01:02:51: Also ich bin ganz ehrlich ich habe den Trompeterstein erstmal liqvar genommen, kannte diesen Platz unter dem Begriff McAway in den achteren Jahren Als es darum ging, dass irgendwie in der Presse angekündigt wurde.
01:03:05: Dass der Platz am Trompeterstein neu gestaltet wird.
01:03:07: und da hab ich gedacht ist irgendwas in Ezekheim oder so.
01:03:10: Bis ich mich dann in diesen Artikel reingelesen habe und gedacht hab ach guck!
01:03:14: Ich hab diesen Stein nie wahrgenommen bis dahin.
01:03:17: und seitdem denke ich mir immer warum ist dir das nie aufgefallen?
01:03:19: Ich hab
01:03:19: da eine besondere Geschichte zu dem Stein.
01:03:21: die lasse ich aber jetzt aber weg.
01:03:25: Aber ihr wolltet den nicht mal irgendwann
01:03:28: verstecken.
01:03:30: Die Geschichte steckt der Osten in die Schaunot.
01:03:35: Okay, gut also wir nehmen das mit.
01:03:37: hier.
01:03:37: Hausaufgabe ist läuft durch Bruchköbeln mit offenen Augen und schaut euch auch mal die Schilder vielleicht an.
01:03:44: da sind ja jede Menge Schilde auch angebracht Ja, die man auch wenn man den Bruchköbel aufgewachsen ist auch gar nicht mehr so wahrnehmend und sieht.
01:03:51: aber ich nehme es jetzt einfach mal mit.
01:03:53: Wenn ich demnächst hier rumlauf gucke Ich einfach mal was da genau drauf steht.
01:03:59: Das hängt erst aus, ja.
01:04:00: Da weißt du jetzt mehr als ich.
01:04:03: Und ihr habt mal im ehemaligen lutarischen Fahrhaus gewohnt?
01:04:07: Gut.
01:04:08: Über den Blick auf die Uhr mal lieber Frank!
01:04:11: Wie sieht denn so die Zukunft vom Verein aus?
01:04:14: jetzt aus deiner Sicht?
01:04:14: Du hast eingangs erwähnt, dass es wenige aktive Mitglieder gibt, das doch mehr Fasive sind.
01:04:24: und wo steuert ihr denn hin?
01:04:26: deinen Wunsch, den du jetzt hier mal äußern kannst.
01:04:31: Vielleicht hört ihn ja jemand und fühlt sich da bemüßig damit zu machen oder jetzt beiseitezustehen?
01:04:38: Naja ist das es im Endeffekt?
01:04:41: die Suche wie jedem Verein auch nach helfenden Händen, nach Unterstützung, damit der Geschichtsverein halt nicht Geschichte wird sondern weiter Geschichte erzählen kann.
01:04:54: Die Schwierigkeit die wir haben ist tatsächlich dass Jetzt aktive Vorstand schon angekündigt hat, praktisch bei der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr anzutreten.
01:05:04: Wie ist dann wann?
01:05:05: Die ist nächstes Jahr im März.
01:05:09: liegt einfach daran dass da jetzt der Altersschnitt um die Achtzig Jahre ist und irgendwo da auch so dieses Gefühl da ist.
01:05:18: man muss es mal in junge Hände geben.
01:05:21: das heißt wir suchen neue Mitstreiter die dann bereit sind dort eben aus ein bisschen Verantwortung mit zu übernehmen eigene Ideen mit reinbringen, eigene Ansichten mit rein bringen.
01:05:33: Irgendwo mithelfen diesen Verein irgendwo weiter voranzubringen und zu treiben.
01:05:40: Das wäre so mein Wunsch.
01:05:42: meine Bitte natürlich an alle Mithörende Einfahrtgeschichte weitererzählen Werbung machen.
01:05:51: vielleicht finden wir dann eben tatkräftige Unterstützung das wir im Vorstand dann entsprechend nächstes Jahr auch weitermachen können.
01:05:58: Ja, das war ja auch ein Stück weit unser Ansinn, Sandra.
01:06:01: Als wir mit dir zusammengesessen haben und du über die Geschichte von Bruchkörbel so berichtet hast... Wir machen ja die Vorgespräche über Teams und da haben ja die Augen geleuchtet!
01:06:10: Da musste ich mir eine Sonnenbrille aufsetzen.
01:06:12: Und du machst es so packend, dass wir sagen, wir müssen hier unbedingt ne Folge drüber machen und wir haben eben gerade im Werbeblock als der Werbeeinspieler gelaufen ist, darüber nachgedacht auch nochmal ne zweite Folge da an den Start zu bringen, weil es gibt jetzt noch so viele Geschichten die erzählt werden können.
01:06:28: Wir dürfen natürlich hier nicht nur spoilern, weil die Gäste sollen ja auch noch herkommen Frank oder?
01:06:34: Ja ich sag mal der Fundus an Geschichten ist groß.
01:06:39: Das ist wirklich angefangen von der frühen
01:06:43: älteren Zeit.
01:06:43: Punkt zur Zeit!
01:06:45: Auch da kann man nette Geschichten erzählen Die gesamte Entwicklung des Ortes, die Darstellungen praktisch in Bildern.
01:07:00: Wir haben noch nicht über die Küchenmöbelfabrik gesprochen und davon gesprochen, dass da tatsächlich mal Flugzeuge gebaut werden sollten.
01:07:08: Ein Wahnsinn!
01:07:09: Wir haben nicht über den Sportverein des Orts gesprochen.
01:07:15: Ich bin leidenschaftlicher Handballer.
01:07:18: Für mich war das damals sehr, sehr interessant zu hören und zu sehen dass wir in Bruchköbel, Kernstadt zwei Handballvereine hatten.
01:07:27: Die auch gegeneinander Handball gespielt haben in der Liga aber eben auch in Rostoff ein Handball Verein und in Nieder-Issichheim einen Handball verein hatten.
01:07:37: also auch die Sportvereine haben eine große Wandelung erlebt und sehr viel Veränderungen gehabt.
01:07:44: Der erste große Schachverein wird tatsächlich in Ober-Isichheim Und die haben tatsächlich auch große Turniere ausgetragen.
01:07:53: Das war bevor dann die Schachfreunde sich hier in Proköbel dann irgendwann mal gegründet hatten.
01:07:58: Also sind sehr, sehr viele, sehr spannende Geschichten noch
01:08:02: da.
01:08:02: Definitiv!
01:08:03: Ich
01:08:03: sehe uns schon heute nicht das letzte Mal zusammen.
01:08:05: Ja definitiv.
01:08:06: Vor allem wenn ich jetzt hier rumschaue und sehe hier Puttergewinnung und Wagen der Rabattmarkt und was hier so an Exponaten nachher umsteht.
01:08:14: Da können wir nochmal...
01:08:15: Wir sind nur in einem Raum
01:08:17: ja?
01:08:17: Genau und da können wir schon noch mal uns hier zusammensetzen.
01:08:21: Judy, aber für heute glaube ich oder?
01:08:24: Ja Zimmer durch das war
01:08:26: ja mit dem Wissen.
01:08:28: Das ist eines Tages weiter.
01:08:31: Herbst
01:08:32: im Herbst genau.
01:08:34: Lieber Frank, wir sagen vielen, vielen Dank.
01:08:37: Ich habe zu danken.
01:08:38: Für diese spannenden, spannende Ausführung von von Kugeln, die gefunden wurden und vor allem... Du kennst
01:08:46: nur noch auf dem Boden wenn ich unterwegs bin.
01:08:48: Ja vom Herrn Fararizius das ist schon alles sehr also sehr eindrücklich gewesen.
01:08:53: Das hat schon was mit einem gemacht Und vielen Dank für die Arbeit, die du und vor allen Dingen die Generationen vor dir hier reingesteckt haben und es wäre wichtig dass das hier weiter lebt.
01:09:03: ja
01:09:04: Abstand!
01:09:05: Wir wünschen euch viele Interessierte Die eure Arbeit weiter unterstützen Mitgestalten und Vielen Dank.
01:09:11: Es war sehr interessant.
01:09:12: Danke
01:09:13: für euch und ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie es weitergeht.
01:09:17: Wir bitten darum!
01:09:19: Tschüss!
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